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BLINDzeln-News im August 2010

Vanakkam, liebe BLINDzlerinnen und BLINDzler!

Ma be xer, liebe BLINDzlerinnen und BLINDzler!

Zu spät und doch noch pünktlich - das gibt es nur im BLINDzeln-Newsletter. Unser Ziel ist der monatliche Newsletter, der viel mehr ein kostenloses und barrierefrei lesenswertes Magazin sein möchte, als ein schnöder Newsletter. Das mit dem monatlichen Erscheinungstermin haben wir mal wieder gerade so eben geschafft. Umfangreich und bunt gemischt wie ein farbenfrohes Magazin ist unser Newsletter ebenfalls wieder geworden. Für Späturlauber haben wir einige Tipps zusammen gesammelt. Viel zu berichten weiss auch wieder einmal unser Shop-Team von BLINDzeln, dass derzeit endlich seinen wohlverdienten Urlaub angetreten hat. Auch für bunte Unterhaltung und interessante Informationen ist wieder gesorgt und in der TuKSuB-Abteilung gibt es wieder viele Berichte um das iPhone und andere moderne Technologien. Dann mal ran an den Speck ...

Der August-Newsletter von BLINDzeln - das sind 138149 Zeichen in 19806 Wörtern verteilt auf 1231 Zeilen!

Euer Newsletterteam von BLINDzeln


Inhalt
1.0 Das kleine Quiz
1.1 Werbung: Handytech GmbH - iRead Now: ich lese jetzt
1.2 Kampf ums Blindengeld in Schleswig-Holstein geht weiter
1.3 Blindengeld-Demo in Kiel: Noch Plätze in der Jugendherberge frei
2.0 Urlaub: Reise-Tipps für Spät-Urlauber
2.1 Urlaub: Reisewetter einfach im Internet nachschauen
2.2 Urlaub: Bing Online-Routenplaner für Fußgänger
2.3 Urlaub: Ein interessantes Newsletterangebot
2.4 Urlaub: Dogxaid e.V. Hüttenwochenende im Salzburger Land
2.5 Sonderführungen für Blinde und Sehbehinderte auf der IFA 2010
2.6 Sonderführungen IFA 2010 Termine
2.7 GDB bietet einzigartiges Übernachtungskonzept für Blinde und Sehende
2.8 Ich sehe was, was du nicht siehst - BeSINNungen 2010
3.0 Fragebogen; Die Gestaltung von Büchern als Hörbuchfassung
3.1 Stammtisch für junge Leute in Regensburg
3.2 Tandemfreizeit auf Mallorca im Februar 2011
4.0 Shop: Wir machen Urlaub vom 26.8.2010 bis 6.9.2010
4.1 Shop: Der neue BLINDzeln-Funkhund II ist da
4.2 Shop-Angebot: BLINDzeln Funkhund II
4.3 Shop-Angebot: Zubehör BLINDzeln Funkhundehütte
4.4 Shop: BLINDzeln Nano MP3 2G - mehr als der kleinste MP3-Player
4.5 Shop-Angebot: BLINDzeln Nano MP3 2G
4.6 Shop-Angebot: BLINDzeln Tipptopp USB-XXL-Komforttastatur
4.7 Shop-Angebot: BLINDzeln Talking Teatime, Sprechende Armbanduhr
4.8 Molino: BLINDzeln Molino Mythbuntu 1G
4.9 Molino: BLINDzeln Molino Sugar on a Stick 1G
5.0 Waschweib: Kleiner Intelligenztest
5.1 Servicekräfte für Dinner im Dunkeln gesucht
5.2 Deutschland - Land der Ideen
5.3 Deutsch-Kurs für blinde und sehbehinderte Migranten
5.4 Ulknudel: Durch Dummheit zum Scheitern verurteilt
5.5 Ulknudel: So hat der Streit angefangen ...
5.6 Lucullus: Rezept für schnelle Kürbissuppe mit Hackfleisch
5.7 Konrad Gerull: Eingeholt
6.0 SATIS: Tipps im Monat
6.1 SATIS: Tipps zur Tastatur
6.2 SATIS: Allgemeine Informationen zu PC-Tastaturen
6.3 SATIS: Großschrift-Tastatur im normalen Handel
6.4 SATIS: Beschriftung der Tastatur
6.5 Waschweib: Kleiner Intelligenztest - Die Auflösung
6.6 SF-Ecke: Beziehungen
7.0 TuKSuB: Podcast Nr. 2 - Erste Erfahrungen mit dem iPhone 4
7.1 TuKSuB: Podcast Nr. 3 - Vorstellung des iPhone 4 - Teil 1
7.2 TuKSuB: Podcast Nr. 4 - Vorstellung des iPhone 4 - Teil 2
7.3 TuKSuB: Podcast Nr. 5 - Schieberegler mit VoiceOver bedienen
7.4 TuKSuB: Podcast Nr. 6 - Wie kommt die Sekretärin in die Hosentasche?
7.5 TuKSuB: Flüssiges Metall am iPhone 4 ...?
7.6 TuKSuB: Kommunikation zwischen Gehörlosen und Blinden
7.7 TuKSuB: OpenAppMarket - die alternative AppStore-Alternative
7.8 TuKSuB: Farberkennung mit dem iPhone
7.9 TuKSuB: Podcast unter iOS
8.0 TuKSuB: Redaktionelle Qualität in der IT-Branche
8.1 TuKSuB: Faltbarer offener Stereo-Minikopfhörer Sennheiser PX 100-II
8.2 TuKSuB: Das neue XPhone schickt alle Smartphones in die Wüste
9.0 Ein bisschen zu laut - Kolumne von Simon Kuhlmann
9.1 Das kleine Quiz - Die Auflösung
9.2 Tschüssikowski?

Werbeanzeigen:
1.1 Werbung: Handytech GmbH - iRead Now: ich lese jetzt


1.0 Das kleine Quiz

Wir beginnen jeden Newsletter mit einer kleinen Wissensfrage oder auch mal einer Rechenaufgabe. Wer nicht schummelt und den Newsletter in Ruhe liest, findet auch die Auflösung unseres monatlichen Quiz.

Frage: Zu welcher Zeit bilden Minuten- und Sekundenzeiger einer Uhr einen nahezu rechten Winkel?

a) 05.55 Uhr
b) 08.34 Uhr
c) 10.14 Uhr
d) 11.33 Uhr

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Handytech GmbH - iRead Now: ich lese jetzt

Per Kamera Texte sofort vorlesen lassen

Superschnell vorlesen

Die Vorlesesoftware iRead macht aus einem PC ein Vorlesesystem. Mit der Kamera Sceye können Sie nun ohne die lästige Bedienung eines Scanners gedruckte Texte in Sekundenschnelle erfassen. Legen Sie einfach den vorzulesenden Text unter die Kamera und schon wird der Text vorgelesen.

Formschön, platzsparend und mobil

Die mit iRead gekoppelte Kamera Sceye ist schön und robust gestaltet und spart viel Platz auf Ihrem Schreibtisch. Sie kann ohne zusätzliche Stromversorgung direkt per USB an jeden Computer angeschlossen werden. Die Kamera mit einem Gewicht von nur 740 g lässt sich mit einem Griff zusammenklappen und kann so platzsparend im mitgelieferten Trageetui verstaut werden. Ideal in der Kombination mit einem Laptop Computer kann iRead Now bequem auch mobil eingesetzt werden.

Leichte Bedienung

Legen Sie einfach den zu lesenden Text unter die Sceye Kamera. Eine dünne, mitgelieferte Orientierungsmatte erleichtert es Blinden, den Text richtig zu platzieren. Um auch als Sehbehinderter leichter zu erkennen wo der vorzulesende Text hinzulegen ist, wird zusätzlich ein roter Orientierungsrahmen auf die Tischfläche projiziert.

Handy Tech Elektronik GmbH
Brunnenstraße 10
72160 Horb-Nordstetten
Telefon 07451 5546-0 - Fax 07451 5546-67
E-Mail: info@handytech.de - www.handytech.de

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1.2 Kampf ums Blindengeld in Schleswig-Holstein geht weiter


Aufruf zur bundesweiten Demo in Kiel - heute rufen DBSV und DVBS zur bundesweiten Demonstration am 16. Oktober in Kiel gegen die geplante Halbierung des Blindengeldes in Schleswig-Holstein auf:

Es geht auf die Straße, heißt es in DBSV-direkt. Und alles, was nach Kiel reisen kann, sollte nach Kiel reisen. Denn beim Blindengeldkampf in Schleswig-Holstein zählt jeder Kopf. Am Samstag, dem 16. Oktober, findet in der Landeshauptstadt eine bundesweite Demonstration im Rahmen der Kampagne "Hände weg vom Blindengeld" statt. Mit dem Rückhalt der Selbsthilfe aus ganz Deutschland möchte der Blinden- und Sehbehindertenverein Schleswig-Holstein (BSVSH) den Druck auf die Politik erhöhen und lautstark gegen die drohende Halbierung des Landesblindengeldes protestieren.

"Schleswig-Holstein ist überall", sagt DBSV-Präsidentin Renate Reymann. "Wenn wir uns hier nicht erfolgreich zur Wehr setzen, werden andere Landesregierungen folgen und ebenfalls Versuchen, unseren Nachteilsausgleich zu stutzen. Das können wir nicht zulassen. Auf Deutschland rollt eine Sparwelle von nie dagewesenem Ausmaß zu. Deshalb müssen wir jetzt klarmachen: Das Blindengeld darf nicht zu einem Notgroschen für klamme Landesregierungen verkommen. Der Blindengeldkampf in Schleswig-Holstein geht uns alle an und fordert uns alle heraus. Lassen Sie uns gemeinsam kämpfen für eine soziale Leistung, die auch ganz aktuell von der Behindertenrechtskonvention gefordert wird."

Der Blinden- und Sehbehindertenverein Schleswig-Holstein ruft alle Landesvereine und korporativen Mitglieder des DBSV auf, Gruppenreisen per Bus oder Bahn zur Blindengeld-Demo nach Kiel zu organisieren. An der Seite des BSVSH wird der Paritätische Wohlfahrtsverband Schleswig-Holstein stehen. Um die Allianz der Blindengeldkämpfer noch zu verbreitern, laufen derzeit Gespräche mit weiteren Sozialverbänden und Gewerkschaften.

Die Teilnehmer der Demonstration sammeln sich am 16. Oktober ab 12 Uhr auf dem Vorplatz des Kieler Hauptbahnhofs. Gegen 13 Uhr startet der Protestzug und führt durch die Innenstadt zum Rathausplatz, wo eine Kundgebung geplant ist. Veranstaltungsende ist gegen 17 Uhr.

Die Farbe der Demo ist Gelb, so wie bei allen Aktivitäten der Kampagne "Hände weg vom Blindengeld". Wer noch ein gelbes Protest-T-Shirt mit dem Kampagnenlogo oder eine gelbe Baseball-Kappe braucht, kann seine Bestellung an die Geschäftsstelle des BSVSH richten (Adresse siehe unten) und damit auch die Kampfkasse des Vereins etwas aufbessern.

Hintergrund: Ende Mai wurde bekannt, dass die Schleswig-Holsteinische Landesregierung ab 2011 im Rahmen ihres Sparpakets eine Halbierung des Landesblindengeldes von 400 auf 200 Euro plant. Nach drei Kürzungen seit 1994 würden blinde Menschen damit nur noch 65 Prozent des festgelegten Blindenhilfebedarfs erhalten. Um einen angemessenen Nachteilsausgleich zu sichern, kämpft der Blinden- und Sehbehindertenverein Schleswig-Holstein auf politischer Ebene und mit zahlreichen öffentlichkeitswirksamen Aktionen für den ungekürzten Erhalt des Landesblindengeldes.

Mehr Infos zur Blindengeld-Demo am 16. Oktober:
Geschäftsstelle des BSVSH, Memelstr. 4, 23554 Lübeck, Michael Meier oder Anja Schliewe, Tel.: 04 51 / 40 85 08-0, Fax: 04 51 / 40 75 55, E-Mail: info@bsvsh.org - www.bsvsh.org

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1.3 Blindengeld-Demo in Kiel: Noch Plätze in der Jugendherberge frei

Wer von weit her anreist, um mit den Blinden und Sehbehinderten in Kiel zu solidarisieren, wird nicht umhin können, sich einen Schlafplatz in der Landeshauptstadt zu suchen. Wir haben uns erkundigt und können euch folgendes mitteilen: In der Jugendherberge Kiel, Johannesstraße 1, 24143 Kiel-Gaarden, Tel.: 0431/731488, sind für das Wochenende vom 15.10. bis 17.10.2010 noch ca. 90 Plätze frei. Dies kann sich natürlich sehr schnell ändern. Darum: Wer eine günstige Unterkunft braucht und nicht nur an der Demonstration teilnehmen möchte, sondern z.b. den Kieler Fährhafen besichtigen will, der sollte sich möglichst bald um einen Schlafplatz bemühen.
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2.0 Urlaub: Reise-Tipps für Spät-Urlauber

Pünktlich zur Reisezeit habe ich ein paar Tipps für euch. Wenn ihr wissen möchtet, für welche Länder man einen Reisepass benötigt, könnt ihr euch auf den Internetseiten der Botschaft bzw. des Konsulats des gewünschten Landes informieren. Manchmal schreiben auch die deutschen Vertretungen in dem Land, in das Ihr wollt, als Service auf ihrer Internetseite, welche Dokumente zur Einreise erforderlich sind. Die Internetadresse gestaltet sich immer so:

www.(NamederHauptstadt).diplo.de

Beispiel: www.ankara.diplo.de

Aber die letztlich verbindliche Auskunft kann Euch immer nur die Vertretung des Landes, in das Ihr wollt, selbst geben.
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2.1 Urlaub: Reisewetter einfach im Internet nachschauen

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2.2 Urlaub: Bing Online-Routenplaner für Fußgänger

Für Auto- und Motorradfahrer gibt es mittlerweile viele gute Online-Routenplaner. Und was ist mit den Fußgängern? Wer gerne zu Fuß von A nach B kommen und dabei nicht über viel befahrene Landstraßen laufen möchte, kann Wegempfehlungen speziell für Spaziergänger abrufen.

Das geht bei der Suchmaschine Bing ganz einfach: Die Webseite

http://www.bing.com/maps

... aufrufen und in die Felder "A" und "B" Start- und Zielort eingeben. Wer die Adresse von Sehenswürdigkeiten nicht kennt, kann auch direkt die Attraktion eingeben, etwa "Kölner Dom". Wichtig: Im Feld Listenfeld den Eintrag "Fußweg" wählen und erst dann auf "Routenplan" klicken. Bing zeigt die empfohlene Laufstrecke auf der Karte und zusätzlich als Textanweisung inklusive Gesamtdistanz sowie Laufzeit.
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2.3 Urlaub: Ein interessantes Newsletterangebot

Das "Touristik-Info" wird im Auftrag der Koordinierungsstelle für Tourismus im DBSV herausgegeben. Sie möchte mit diesem kostenlosen Angebot alle blinden und sehbehinderten Tourismusfreunde mit aktuellen Informationen versorgen. Wir sind davon überzeugt, dass auch Sie gelegentlich ein paar Tipps oder Anregungen für Ihre persönliche Nutzung finden werden.

Die Quellen der Veröffentlichungen im "Touristik-Info" stammen vornehmlich aus zuverlässigen Mitteilungen von Verbänden, Reiseanbietern und Projekten. Dank der freundlichen Zustimmung zur Informationsübernahme und des so entstandenen Netzwerks, konnte sich diese Informationsplattform entwickeln. Natürlich veröffentlichen wir auch gern Ihre Hinweise auf touristische und kulturelle Angebote die insbesondere für blinde, sehbehinderte oder taubblinde Menschen zur Nutzung geeignet sind. Somit können auch Sie zur Bereicherung unseres Services beitragen. Wir freuen uns schon heute auf Ihre Tipps.

Unter ...

www.tourismusinformationen.dbsv.org

... kann man das "Touristik-Info" als PDF oder DOC herunterladen und sich für dessen Bezug anmelden bzw. ggf. auch wieder abmelden.

Für Ihre Anfragen, Hinweise und Kritiken nutzen Sie bitte die Mailadresse

eb.toelke@t-online.de.

Sollten Sie bei der Anmeldung für den Newsletter im Internet Probleme haben, ist Ihnen Herr Tölke unter der oben genannten E-Mailadresse gern behilflich.
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2.4 Urlaub: Dogxaid e.V. Hüttenwochenende im Salzburger Land

Für 10. bis 12. September plant der Verein Dogxaid e.V. in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Alpenverein ein Hüttenwochenende auf der 1770m hochgelegenen Weissenhof Alm (Kleinarl) im Salzburger Land.

Link: http://tinyurl.com/382unlb

Bei Interesse bitte an
Dogxaid e.V.
Klosterstraße 11
94167 Tettenweis
Telefon: 08534 961611
E-Mail: post@dogxaid.org Internet: www.dogxaid.org wenden.

Alexander Spörr
Vorsitzender

Nachbemerkung: Da wir ein solches Hüttenwochenende zum ersten Mal veranstalten, wird die Teilnehmerzahl Blinder und Sehbehinderter begrenzt: vorerst auf sechs Führgespanne. Es können sich aber selbstverständlich auch Interessierte ohne Hund bei uns melden - vielleicht eine gute Gelegenheit, Freizeitalltag mit einem Führhund kennen lernen zu können?!
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2.5 Sonderführungen für Blinde und Sehbehinderte auf der IFA 2010

Auf der Internationalen Funkausstellung IFA 2010 wird es in Zusammenarbeit mit der Messe Berlin und der Agentur "factory c" vier kostenfreie Sonderführungen für Blinde und Sehbehinderte geben im Zeitraum vom 05. bis 08. September. Die genauen Termine erfahren Sie ab Mitte August per ABSV-Info sowie im Internet unter www.absv.de.

Interessenten können sich schon jetzt unter Tel. 895 88-0 oder E-Mail info@absv.de vormerken lassen, sie erhalten telefonisch Informationen zu den Führungsterminen und zu den Ausstellern. In der ABSV-Geschäftsstelle liegt ab sofort ein beschränktes Kartenkontingent für ermäßigte IFA-Eintrittskarten zum Preis von 6,00 Euro pro Tageskarte bereit. Der reguläre Preis einer Tageskarte auf der IFA beträgt 15,00 Euro, ermäßigt 11,00 Euro. Wenn das Merkzeichen "B" in Ihrem Schwerbehindertenausweis steht, ist der Eintritt für eine begleitende Person kostenfrei, egal, wie viel Sie für Ihre Tageskarte bezahlt haben. Die Karten können Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 15.00 Uhr, Mittwoch bis 18.00 Uhr und Freitag bis 13.00 Uhr nach telefonischer Anmeldung unter 895 88-0 im Sekretariat des ABSV abgeholt werden.

Paloma Rändel
Öffentlichkeitsarbeit

Was wir Ihnen ab heute anbieten, wird Ihnen vorgelesen.

Rufen Sie an: Berlin 895 88 88

Es gilt das für den benutzten Anschluss vereinbarte Verbindungsentgelt ohne Aufschlag.
Allgemeiner Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin gegr. 1874 e. V. älteste Selbsthilfeorganisation der Blinden und Sehbehinderten
Sitz: Auerbacher Straße 7, 14193 Berlin
Tel. 030-895-88-0, Fax 030-895-88-99,
http://www.absv.de
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2.6 Sonderführungen IFA 2010 Termine

Zur Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin bietet der ABSV in Kooperation mit der Messe Berlin und der Agentur factory-c spezielle Führungen für Blinde und Sehbehinderte an, bei denen die Teilnehmer über Kopfhörer Erläuterungen zu den einzelnen Ausstellern und Produkten erhalten.

Sonntag, 05.09., 13.35 bis 15.30 Uhr
Treffpunkt: 13.30 Uhr, Eingang Süd/Eingangshalle, Jafféstraße
Aussteller: Segula ("Sprechende" Uhren), Unold (Küchengeräte), Loewe (Unterhaltungselektronik)

Montag, 06.09., 10.35 bis 12.30 Uhr
Treffpunkt: 10.30 Uhr, Eingang Süd/Eingangshalle, Jafféstraße
Aussteller: Segula ("Sprechende" Uhren), Jura (Küchengeräte), TomTom (Navigationsgeräte)

Montag, 06.09., 13.35 bis 15.30 Uhr
Treffpunkt: 13.30 Uhr, Eingang Nord/Eingangshalle, Masurenallee
Aussteller: Samsung (Digitale Kameras), Sharp (Unterhaltungselektronik), Melitta (Küchengeräte)

Dienstag, 07.09., 13.35 bis 15.30 Uhr
Treffpunkt: 13.30 Uhr, Eingang Süd/Eingangshalle, Jafféstraße
Aussteller: Miele (Haushaltsgeräte), Kärcher (Reinigungsgeräte), Loewe (Unterhaltungselektronik)

Eintritt:
Die Führungen sind kostenfrei, so dass lediglich die IFA-Eintrittskarte bezahlt werden muss. Es gibt ein begrenztes Kontingent von Tageskarten zum Preis von 6,00 Euro in der Geschäftsstelle des ABSV, Auerbacher Str. 7, Berlin-Grunewald. Der reguläre Preis einer Tageskarte auf der IFA beträgt 15,00 Euro, ermäßigt 11,00 Euro. Wenn das Merkzeichen "B" in Ihrem Schwerbehindertenausweis steht, ist der Eintritt für eine begleitende Person kostenfrei, egal, wie viel Sie für Ihre Tageskarte bezahlt haben.

Anmeldung: Tel. 895 88-0 oder
sekretariat@absv.de

Anfahrt für Treffpunkt Eingang Süd:
S75 oder S9 bis Messe Süd oder Bus 349 bis Haltestelle S-Bahn Messe Süd

Anfahrt für Treffpunkt Eingang Nord:
U2 bis "Theodor-Heuss-Platz", Bus M49, 104, 139, 218, 349 bis Haltestelle "Haus des Rundfunks" oder Bus X34, X49 bis Haltestelle "U-Bahnhof Theodor-Heuss-Platz"

Paloma Rändel
Öffentlichkeitsarbeit

Was wir Ihnen ab heute anbieten, wird Ihnen vorgelesen.

Rufen Sie an: Berlin 895 88 88

Es gilt das für den benutzten Anschluss vereinbarte Verbindungsentgelt ohne Aufschlag.

Allgemeiner Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin gegr. 1874 e. V.
älteste Selbsthilfeorganisation der Blinden und Sehbehinderten
Sitz: Auerbacher Straße 7, 14193 Berlin
Tel. 030-895-88-0, Fax 030-895-88-99,
http://www.absv.de

Vereinsregister Amtsgericht Charlottenburg, Registernummer 1035 NZ
Vorsitzender: Berndt Maier
Stellvertretende Vorsitzende: Dr. Detlef Friedebold, Dietmar Gasch
Geschäftsführer: Manfred Scharbach
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2.7 GDB bietet einzigartiges Übernachtungskonzept für Blinde und Sehende

Der vornehme Charme der Bourgeoisie kombiniert mit dem Komfort eines zeitgemäßen Hotel Garni: das bietet das Gästehaus der Gemeinschaft Deutscher Blindenfreunde (GDB) im attraktiven Berlin-Kladow. Für das besondere Flair sorgt aber nicht nur die nahe des Wannsees gelegene Gründerzeit-Architektur, sondern auch das einzigartige Konzept des Gästehauses. Als Begegnungsstätte für Blinde und Sehende ist das Hotel Garni speziell auf die Anforderungen sehbehinderter Menschen abgestimmt und bietet Platz für insgesamt 23 Übernachtungsgäste. Auch preisbewusste Gruppenreisende, wie Schulklassen oder Vereine, kommen hier auf ihre Kosten. Denn neben einer Suite, Einzel- und Doppelzimmern bietet das Gästehaus auch zweckmäßige Mehrbettzimmer. Ursprünglich als preiswerte Übernachtungsmöglichkeit für blinde Reisende aus dem Bundesgebiet geplant, hat sich das Gästehaus-Kladow im Laufe der Zeit zu einem attraktiven Refugium für alle Berlin-Reisenden entwickelt. Dabei stellt das Hotel Garni eine interessante Urlaubs-Alternative für die leider immer noch begrenzten Reisemöglichkeiten blinder und sehbehinderter Menschen dar. Nicht nur in Punkto Preis-, sondern auch hinsichtlich der Freizeitgestaltung bieten Haus und Umgebung - mit ihrer unvergleichlichen Natur- und Seenlandschaft am Westufer der Havel - zahlreiche interessante Aktivitäten: vom BBQ im hauseigenen Park über Tandemtouren oder Ausflüge nach Potsdam bis zu Stadtführungen. "Wir wissen um die Schwierigkeiten Blinder, ein geeignetes und bezahlbares Ferienziel und -domizil zu finden. Gerade Schulklassen und Vereine sind davon betroffen. Mit dem Gästehaus in Kladow bieten wir nahe dem Herzen der Hauptstadt ein kleines Hotel-Garni mit persönlicher Note, dass auch für den schmalen Geldbeutel blinder oder sehbehinderter Reisegruppen geeignet ist. Bei ausreichenden Kapazitäten steht unser Haus selbstverständlich auch Sehenden offen", fasst Thorsten Bräuer, geschäftsführender Vorstand der Gemeinschaft deutscher Blindenfreunde das Konzept des Gästehauses zusammen.

Pünktlich zum 150jährigen Jubiläum des Vereins im September 2010 präsentiert sich die Begegnungsstätte für Blinde und Sehende nun auch in neuem Glanz. Bei der aufwändigen Sanierung der denkmalgeschützten Villa wurde nicht nur dem Wohlfühlfaktor Rechnung getragen, sondern auch größter Wert auf modernste energieeffiziente Technologie gelegt. So ist unter der kompetenten Leitung von Marina und Jürgen Krause ein freundlich und modern eingerichtetes Gästehaus entstanden, das neben Gruppen nun auch vermehrt Familien und Städtereisende zu einem Hauptstadtbesuch einlädt.

Weitere Informationen zum Gästehaus-Kladow sind unter ...

http://www.blindenfreunde.de

... abrufbar.
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2.8 Ich sehe was, was du nicht siehst - BeSINNungen 2010

Wie auch im letzten Jahr organisiert der Verein Stuttgart Connection e.V. (Ein Netzwerk für Ehrenamt) gemeinsam mit blinden und sehbehinderten Menschen einen Aktionstag, bei dem das Sehen in den Hintergrund tritt.

Sehen, Fühlen, Riechen, Schmecken, Hören - das ist für die meisten von uns ganz alltäglich. Was aber, wenn ein Sinn fehlt? Wie geht der Einzelne persönlich mit der Situation um? Und wie geht man als Außenstehender auf die Betroffenen zu? Die Vereine aus:sicht und Stuttgart Connection laden in Kooperation mit der Nikolauspflege alle Interessierten am Sonntag, dem 19. September 2010 ab 13:30, zum Interaktionstag BeSINNungen 2010 ins Kulturzentrum Merlin, Augustenstraße 72 in Stuttgart-West ein. Der Besuch der Veranstaltung ist selbstverständlich kostenlos. Für Verpflegung im Anschluss an die Veranstaltung ist gesorgt. Bitte meldet Euch per E-Mail bis 17.09. unter besinnungen@gmx.de mit vollständigem Namen und der Zahl der Teilnehmer(innen) an. Möglicher Treffpunkt für alle ist die Bahnhofsmission am Stuttgarter Hauptbahnhof. Falls ihr nicht allein zum Kulturzentrum merlin kommen könnt, gebt dies bitte bei der Anmeldung an.

Wir freuen uns auf euch!
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3.0 Fragebogen; Die Gestaltung von Büchern als Hörbuchfassung

Mein Name ist Verena Bentele und ich studiere an der LMU München Germanistik. Im Moment schreibe ich meine Magisterarbeit zum Thema: "Die Gestaltung von Büchern als Hörbuchfassung - und die Nutzung von Hörbüchern als wissenschaftliche Arbeitsgrundlage"

Um die Gewohnheiten von Hörbuchhörern zu erkunden, habe ich einen kurzen Fragebogen entworfen. Um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten, wäre ich Euch sehr dankbar für die Beantwortung der 9 Fragen. Die Fragen stehen unter diesem Text. Die Antworten könnt Ihr mir bitte an folgende Mailadresse senden:

vebentele@gmx.de

Ich bedanke mich schon jetzt ganz herzlich für Eure Unterstützung.

Viele Grüße von
Verena Bentele

Die Gestaltung von Büchern als Hörbuchfassung
Wissenschaftliches Arbeiten mit Hörbüchern
Fragen für Studenten

Bitte kreuzen Sie in der Auswahl jeweils die passende Antwort mit einem x an, setzen Sie das X direkt hinter die Auswahl

Frage 1:
Wie viele Hörbücher hören Sie im Schnitt pro Monat?

Auswahl:
1 bis 3
4 bis 6
Mehr als 6

Frage 2:
Wie viele Hörbücher leihen Sie aus einer Blindenhörbücherei pro Monat aus?

Auswahl:
1 bis 3
4 bis 6
Mehr als 6

Frage 3
Wie viele Hörbücher beziehen Sie pro Monat aus dem kommerziellen Buchhandel?

Auswahl:
1 bis 3
4 bis 6
Mehr als 6

Frage 4:
In welcher Form hören Sie die Bücher?

Auswahl:
Als Audio CD auf einem CD-Player
Als DAISY-Buch auf einem CD-Player
Als DAISY-Buch auf einem DAISY-Player
Als Kassetten
Sonstiges (Bitte frei beantworten)

Frage 5:
Wie oft haben Sie im letzten Jahr ein Hörbuch gehört, das sie im Rahmen einer Lehrveranstaltung an der Universität behandelt haben?

Auswahl:
1 bis 3
4 bis 6
Mehr als 6

Frage 6:
Wie haben Sie dieses Buch / diese Bücher gehört?

Auswahl:
Am Stück
Immer das Kapitel, das im Seminar besprochen wurde
Je nach dem wie es mir zeitlich möglich war

Frage 7:
Wie sind sie mit dem Buch / den Büchern umgegangen?

Auswahl:
Ich habe mir Notizen gemacht während des Hörens
Ich habe das Buch in Abschnitten gehört und immer wieder eine Pause gemacht für Notizen.
Ich habe das Buch gehört und auf dem DAISY-Playr Lesezeichen gesetzt um wichtige Stellen nachträglich schneller zu finden.
Ich habe keine Markierungen vorgenommen und das Buch einfach nur gehört.
(Mehrfachantworten möglich)

Frage 8:
Welche Art von Buch ist für Sie geeignet für Ihr Studium?

Auswahl:
Hörbücher
Punktschriftbücher
Digitale Bücher die man am Computer lesen kann.
(mehrfachantworten Möglich)

Frage 9:
In welcher Form kommen für Sie Hörbücher für wissenschaftliches Arbeiten in Frage?

Auswahl:
Als Audio-CD
Als DAISY-CD
Als CD auf der sowohl eine Audiofassung als auch ein Dokument mit gesamtem Buchtext vorhanden ist
Überhaupt nicht
(Mehrfachantworten möglich)
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3.1 Stammtisch für junge Leute in Regensburg

Jeden dritten Samstag im Monat findet unser Stammtisch für junge Leute der Bezirksgruppe Oberpfalz des BBSB in Regensburg statt. Mitglieder aus anderen Bezirksgruppen sind herzlich willkommen! Solltest Du kein Mitglied im BBsB sein, kannst Du uns auch gerne jederzeit kennenlernen und einfach vorbei schauen. Wir sind immer eine lustige Runde. Ein kleiner Trip nach Regensburg lohnt sich! Wenn Ihr in Regensburg oder Umgebung wohnt, oder mal Lust habt, mit dem Zug in die Metropole der Oberpfalz zu reisen :), dann kommt doch mal bei unserem Stammtisch vorbei! Treffpunkt ist jeden dritten Samstag im Monat das Regensburger Weißbräuhaus, Schwarze-Bären-Straße 6. Wir sind ab 16 Uhr dort, das Ende ist offen! Falls Ihr eine Abholung vom Bahnhof wünscht, meldet Euch bei uns. Wir, das sind Melanie und Tanja, wir organisieren den Stammtisch.

Hier unsere Telefonnummern:
Melanie: 0151 26 14 18 80
mail: melanie-egerer@gmx.net

Tanja: 09451 94 91 07
mail: tanjaknappe@t-online.de

Wir freuen uns auf euch!
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3.2 Tandemfreizeit auf Mallorca im Februar 2011.

Hallo Tandem und Radsportfreunde, sie ist fertig, unsere Ausschreibung für das Trainingslager- Tandemfreizeit auf Mallorca im Februar 2011.

Es hat etwas gedauert aber jetzt ist es geschafft. Neu in diesem Jahr die Mallorca Extratour: www.tandemtours.eu/mallorcaextratour.html

Weitere Infos zum Trainingslager- Tandemfreizeit findet Ihr jetzt unter: www.tandemtours.eu

Gesucht werden auch wieder Menschen die Lust haben als Tandem Piloten mit teilzunehmen. Bitte sendet die Ausschreibung doch weiter an alle die Ihr kennt,
vielen Dank.

Hier die Ausschreibung für Februar 2011:

Im Februar 2011 findet wieder eine Tandemfreizeit und ein Trainingslager auf Mallorca statt. Für blinde, sehgehandicapte und sehende Tandemsportler, sowie Solo Radsportler mit und ohne Handicap und Angehörige sind herzlich willkommen. Auch suchen wir wieder Menschen, die gerne als Piloten für blinde Tandemstoker den Lenker in die Hand nehmen. Das Trainingslager ist für Hochleistungssportler, wie für Hobby- und Freizeitfahrer gleichermaßen geeignet.

Weiter nimmt Jan Mulder

www.mrtandem.nl

der Paralympik Goldgewinner, Weltrekordtandemfahrer und ausgebildeter Radsporttrainer teil.

Für die Technische Versorgung begleitet ein Mechaniker das Trainingslager. Wir haben in diesem Jahr wieder ein schönes Angebot bekommen!

Die Reisedaten:

Es gibt drei Möglichkeiten um an dem Trainingslager/ Radsportfreizeit teilzunehmen:

12. Februar 2011 - 26. Februar 2011
12. Februar 2011 - 19. Februar 2011
19. Februar 2011 - 26. Februar 2011

In diesem Jahr wohnen wir wieder in Studios mit Halbpension im einem Hotel der Kategorie * 3,5

Die Reisepreise:
Für 2 Wochen (14 Tage, ST.- HP.) Pro Person: 639,00 €
Für 1 Woche (7 Tage, DZ. - HP.) pro Person : 499,00 €

Einzelzimmer auf Anfrage.
Mindestteilnehmerzahl: 5 Teams pro Woche (oder 10 Personen)

Wenn wir die Mindestanzahl an Teilnehmern nicht erreichen, werden die Wochen zusammengelegt.

Dies ist ein besonderes Angebot, was nur begrenzt buchbar ist. Also entscheidet euch schnell! Denn weg ist weg! Oder wer zuerst kommt, der malt zu erst.

Die Abflughäfen:
sind wahlweise Düsseldorf oder Nürnberg. Weitere Flughäfen auf Anfrage. Der Flugpreis ist im Reisepreis enthalten.

Unterbringung:
Untergebracht sind wir in dem Hotel Viva Tropic

www.tandemtours.eu/vthotel.html

in Studios mit Küchenecke und Halbpension:

Da es uns leider wegen dem günstigen Angebot nicht möglich ist Plätze vor zu bestellen, müsste die Anmeldung so schnell wie möglich erfolgen. Also melde Dich schnell per Mail an, ansonsten schnappt Dir einer Deinen Platz weg. Die Anzahlung beträgt: 100 Euro pro Person. Wenn ein eigenes Tandem oder Fahrrad mitgenommen werden soll, kommen nochmals 85,00 Euro Transport und Transferkosten dazu, diese sind mit der Anzahlung schon zu leisten.

Nach Leistung der Anzahlung und Gutschrift auf unser Konto ist die Anmeldung verbindlich und die Reise ist gebucht. Anmeldeschluss ist der 01. Oktober 2010, oder wenn keine Plätze mehr verfügbar sind. Die Kontodaten bekommst du nach deiner Anmeldung. Die Restzahlung muss bis zum 1.12.2010 erfolgen, sonst ist eine Teilnahme nicht garantiert. Es werden keine Anzahlungen zurück erstattet, wenn dieser Termin überschritten ist.

Tandemkosten:
Die Tandem- und Fahrradtransportkosten im Flugzeug betragen 50 Euro Stück.
Die Tandem- und Fahrradtransportkosten vom Flughafen zum Hotel und zurück betragen 35 Euro pro Stück.

Tandem und Fahrrad Verpackung:
Das Tandem oder Fahrrad muss verpackt sein und das so klein wie möglich, maximale Maße:
Länge: 200 cm bis 210 cm
Breite 30 cm bis 35cm cm
Höhe:70 cm bis 80cm
Gewicht:
Max 30kg. Alles darunter ist prima.

Wir helfen auch gerne weiter bei Fragen wie soll ich mein Tandem verpacken. Schreibt mir einfach eine E-Mail:

rudi@germantandem.de

Du hast kein eigenes Tandem oder willst das Tandemfahren mal ausprobieren und willst doch mitmachen? Wir können Tandems zum Mieten anbieten aber leider ist das nur in begrenzter Zahl möglich. Deshalb gilt hier wer zuerst kommt der malt / fährt zuerst. Es besteht auch die Möglichkeit einen Fahrradhelm zu mieten. Dann melde Dich.

Anfrage Miettandem

rudi@germantandem.de

Reiseziel:
Das Trainingslager / die Tandemfreizeit findet in Port de Alcudia/

www.tandemtours.eu/alcudia.html

Mallorca(Norden)

www.tandemtours.eu/mallorca.html

Eine gemütliche Stadt an der Küste mit einer sehr schönen Bucht. Die Umgebung um Alcudia herum erfüllt alle radsportlichen Vorraussetzungen für ein gutes Training um sich für die kommende Saison vorzubereiten und um schöne Tandemtouren zu fahren. Es sind schöne Sehenswürdigkeiten mit dem Tandem gut zu erreichen. Durch das schöne Wetter was schon im Februar auf Mallorca herrscht ist es möglich große Tandemtouren und Trainingsrunden zu fahren. Die Umgebung bietet flaches bis welliges Profil, aber auch schwere Anstiege, man ist nah am Tramuntana Gebirge - die Königsetappe für jeden Radsportler auf Mallorca.

Das Tramuntana Gebirge

www.tandemtours.eu/Tramuntana.html

Im Norden und entlang der Westküste von Mallorca ist der höchste Gebirgszug der Insel und erreicht mit dem Puig Major

www.tandemtours.eu/PuigMajor.html

Eine beachtliche Höhe von 1445 Metern. Die Berge der Serra de Tramuntana erstrecken sich über eine Länge von insgesamt 90 Kilometer und sind durch ein gutes Straßen- und Wanderwegenetz erschlossen. Damit ist das Gebirge sowohl für Mountainbiketandems wie auch Rennradtandems bestens geeignet und bietet das Ideale Terrain durch eine noch weitgehend intakte und unverbaute Natur fern ab des Massentourismus. Die Berge in der Serra de Tramuntana bieten zudem sehr steile und lang gezogene Anstiege und sind damit ideal für die Vorbereitung auf Bergetappen der Alpen und ähnlicher Hochgebirge. Insgesamt 10 Gipfel der Serra de Tramuntana übersteigen die 1000 Meter und das in unmittelbarer Nähe zur Küste und damit dem Meeresspiegel. Auch die Ebene liegt bei Alcudia vor der Tür. Nach Osten schließt sich die sehr fruchtbare und durch die Tramuntana vor Wettereinflüssen aus nördlicher Richtung geschützte Ebene Llanura del Centro/Es Pla an. Ackerbau, Obstkulturen und Weinanbau prägen das Landschaftsbild, das durchsetzt ist mit zahlreichen, zum größtenteils verfallenen Windmühlen. Ebenfalls zu dieser Ebene gehören die Buchten von PolenÁa, Alcudia und Palma de Mallorca. Wer es lieber etwas flacher mag, für den ist die Ebene der Es Pla bestens geeignet und für den Kilometerbolzer bietet das sehr gut ausgebaute Straßensystem alle Möglichkeiten, so dass alle Trainingsvarianten trainiert werden können. Es sind Tagestouren in verschiedenen Längen geplant und in den Pausen schauen wir uns ein paar Sehenswürdigkeiten an. Es wird wenn es möglich ist in zwei Gruppen gefahren, in einer Sportgruppe und in einer Tourengruppe. Natürlich kann aber auch jeder für sich alleine die Insel erkunden.

Mallorca Extratour
Erstmalig bieten wir in diesem Jahr Transfertouren an. Um etwas mehr von der schönen Insel Mallorca zusehen. Es sind mindestens 3 solcher Transfertouren innerhalb der 2. Woche geplant. Wir werden morgens nach Port d'Andraitx mit einem Bus gebracht und starten von dort aus unsere Rückfahrt mit den Zweirädern nach Port de Alcudia.

An den Tagen werden unterschiedliche Routen zurück nach Port de Alcudia gefahren, an einem Tag werden wir dabei den www.tandemtours.eu/Kuestenklassiker.html fahren. Für die Transfertouren fallen eine Transfergebühr von 20,00Euro pro Tour und pro Person inkl Zweirad an. Für die Mallorca Extratouren bedarf es einer unverbindlichen vorab Anmeldung, damit wir den Transfer besser planen können. Die Transfergebühren sind allerdings erst vor Ort zu zahlen. Irrtümer und Änderungen vorbehalten Die Teilnahme geschieht auf eigenes Risiko

Anmeldung
Zur Anmeldung benötigen wir folgende Daten:
Name:
Vorname:
Straße:
Wohnort:
Geburtsdatum:
Telefon (am besten Handy):
In welchem Zeitraum Ihr mit Fliegen wollt,
Teilnahme Mallorca Extratour,
Benötigt Ihr einen Piloten oder ein Miettandem.
Bitte teilt uns auch mit ob Ihr ein Tandem oder ein Fahrrad mitnehmt.

Die Anmeldung erfolgt über:
Rudolf Hennig
per E-Mail: info@tandemtours.eu

Die Niederländischen Teilnehmer können sich über Jan Mulder anmelden: Per E-Mail: mistertandem.janmulder@planet.nl

Mit sportlichen Grüßen und auf ein Treffen in Alcudia
Rudi Hennig und Jan Mulder

German Tandem Racing Team
Rudolf Hennig
E-Mail: rudi@germantandem.de

WEB:
www.germantandem.de
www.tandemtours.eu
www.tandemgallerie.de
www.duratectandem.de
www.tandemsportshop.de
www.rentatandem.de
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4.0 Shop: Wir machen Urlaub vom 26.8.2010 bis 6.9.2010

Das war wieder ein extrem anstrengendes Jahr, in dem wir abermals den Rekord gebrochen haben, was die für Euch eingerichteten Computersysteme und Exklusivitäten betrifft. Wir sind ganz klar urlaubsreif und benötigen dringend eine Verschnaufspause, während das Auftragsbuch schon wieder bis über drei Wochen nach Urlaubsende mit Arbeit winkt. Habt Verständnis und erlaubt uns die wichtige Erholungspause, bevor wie Euch wieder frisch ausgeruht in gewohnter Qualität zur Verfügung stehen möchten. Das BLINDzeln-Shop-Team ist bereits zum Zeitpunkt, an dem unser Newsletter Euch erreicht, im Urlaub und dann ab dem 6. September 2010 wieder für Euch da. Eure Bestellungen während der Urlaubszeit werden dann in derselben Reihenfolge abgearbeitet und ausgeliefert, in der sie hier bei uns ankommen. Anfragen werden durch unser Supportteam weiterhin per E-Mail und telefonisch beantwortet. Wir freuen uns bereits auf die Fertigstellung unserer schon laufenden Neuentwicklungen und hoffen Euch in diesem Jahr noch einige Male mit innovativen Produkten überraschen zu können. Also bis Anfang September - Euer Shop-Team von BLINDzeln.
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4.1 Shop: Der neue BLINDzeln-Funkhund II ist da

Einer unserer Verkaufsschlager im letzten Jahr war unser BLINDzeln-Funkhund. Macht er doch das Auffinden von Gegenständen oder den Rückweg für sehbehinderte und blinde Menschen sehr viel einfacher und ist dabei so preiswert, dass man ihn auch mal unbeaufsichtigt am Strand beispielsweise unter dem Badehandtuch liegen lassen kann. Wird er dann trotzdem mal gestohlen oder geht verloren, ist das zwar ärgerlich, aber kein gravierender Verlust, der im Portemonnaie ernsthafte Löcher entstehen lässt.

Aber nicht jeder neue Funkhund-Besitzer war glücklich und schickte seinen Funkhund, wenn auch nur sehr selten wieder an uns zurück. Prinzipiell war der Funkhund bereits ein gutes Hilfsmittel, aber dennoch mussten und konnten wir ihn noch einmal deutlich für Euch verbessern. Dass er nun statt 32 auswählbare Klingelmelodien 36 Melodien beherrscht, ist dabei die belangloseste Neuigkeit. Diese Melodien waren beim ersten Funkhund jedoch nur nach Öffnung des Sendergehäuses einstellbar. Der Funkhund II hat dafür nun eine Auswahltaste direkt am Empfänger.

Einigen Funkhund-Besitzern war die Klingelmelodie zu laut und Anderen zu leise. Der Wunsch wurde an uns gerichtet, die Klingellautstärke doch bitte anpassbar an die jeweilige Situation zu machen. In einer Menschenmenge am Badesee möchte man vielleicht nicht so gern unangenehm mit einer lauten und Andere störenden Klingel auffallen. Hingegen kann eine leise Klingel vielleicht zu leise sein, wenn man im Hallenbad sein Schließfach in der Umkleide wieder finden möchte. Auch hier war uns Euer Wunsch ein Befehl und am Funkhund II lässt sich somit die Lautstärke in drei Stufen einstellen über eine weitere Taste am Empfänger.

Der Funkhund II hat nun einen Entstörfilter integriert, damit das Signal noch besser übertragen wird. Einigen war der Funkhund außerdem immer noch etwas zu groß. Kann man das nicht noch kompakter bauen? Doch, kann man und somit ist der Funkhund II jetzt deutlich kompakter. Der praktische Kompaktempfänger ist jetzt nur noch 8 Zentimeter lang und breit und mit 2,5 Zentimetern beinahe nur noch halb so dick. Ihr könnt ihn somit beinahe in der Hand verschwinden lassen und er passt damit in die Jackentasche. Der Sender hingegen ist jetzt nur noch 7,2 Zentimeter lang, 3,3 Zentimeter breit und 1,9 Zentimeter dick und hat somit ebenfalls noch einmal einige Millimeter abgespeckt. Für die Stromversorgung genügen dem Funkhund II jetzt zwei AA-Standard-Mignon-Batterien und der Sender kommt weiterhin mit einer 23A-Batterie aus.

Sehbehinderte und Gehörlose (oder Mischformen der beiden Behinderungen, wie beispielsweise beim Usher-Syndrom) konnten die zu schwache rote Kontroll-Leuchte im Funkhund-Empfänger kaum erkennen. Bei hellem Tageslicht erwies sich dies auch mit gutem Sehrest schon als schwierig. "Kann man da nicht irgend etwas Auffälligeres für optische Signale integrieren?" - Kann man. Der Funkhund II hat nun drei extrem helle LED-Flashlampen integriert, die in verschiedenen Mustern unübersehbar aufblitzen, wenn das Funksignal gedrückt wird. Und um Farbfehlsichtigkeiten auch noch gleich vorzubeugen, blitzen alle drei LED-Lampen in jeweils anderer Farbe, nämlich in rot, gelb und blau. So sollte das Lichtsignal auch bei schlechten Umgebungslichtverhältnissen immer gut zu erkennen sein.

Und wer nun denkt, dass so viele Neuerungen und Verbesserungen auch zwangsläufig den Preis nach oben treiben müssen, den werden wir an dieser Stelle enttäuschen, denn außerdem konnten wir den Funkhund II jetzt auch noch im Preis deutlich senken, damit unser neuer Funkhund in keinem Picknick-Korb und keiner Bade- oder Sporttasche mehr fehlen muss. Denn unser kleine Funkhund soll ein Alltagshilfsmittel sein und kein Gerät, auf das man seines Anschaffungspreises wegen ständig aufpassen muss. Wir hoffen, für Euch das Richtige getan zu haben und wünschen allen Funkhund-Eigentümern wieder viel Freude.
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4.2 Shop-Angebot: BLINDzeln Funkhund II

Das Suchen der unterschiedlichsten Alltagsgegenstände ist bei fortschreitender Erblindung eine der störendsten Tätigkeiten überhaupt. Ob das Badehandtuch am Strand, der Picknick-Korb im Park, der Umkleideschrank im Hallenbad, die eigene Haustür in der Reihenhaussiedlung nach einem Umzug, oder auch einfach nur alle Gegenstände, die man nicht suchen, sondern sofort finden möchte - der Funkhund II von BLINDzeln meldet sich sofort auf Knopfdruck. Stecken Sie die winzige und wetterfeste Fernbedienung in die Tasche und drücken Sie den einzigen darauf nötigen Knopf. Der Funkhund kann sich in bis zu 100 Meter Reichweite befinden und wird sich je nach Einstellung mit einer seiner 36 verschiedenen gut hörbaren Klingeltöne akustisch unverwechselbar zu erkennen geben. Orientieren Sie sich einfach an diesem akustischen Signal und bei geringem Sehrest zusätzlich an den extrem hellen unterschiedlich farbenen und blinkenden Signal-Blitzlichtmustern. Geliefert wird der Funkhund bestehend aus 1x wetterfeste Mini-Fernbedienung mit etwa 7 x 3 x 2 Zentimeter, 1x Mini-Empfänger Funkhund II mit nur 8 x 8 x 2,5 Zentimeter (Wandmontage tauglich) mit 36 Klingeltönen in der Lautstärke einstellbar und mit einer Reichweite von bis zu 100 Metern. 1x Batterie A23 für die Mini-Fernbedienung, 2x Batterie Typ AA Mignon für den Empfänger. Die mitgelieferten Batterien sind besonders lang haltende Duracell-Batterien. Das Gerät wird komplett einsatzbereit geliefert.

29,00 Euro
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4.3 Shop-Angebot: Zubehör BLINDzeln Funkhundehütte

Die Mini-Fernbedienung Ihres BLINDzeln Funkhundes kommt bereits im wetterfesten und gegen Spritzwasser geschützten Gehäuse zu Ihnen. Möchten Sie Ihre Fernbedienung aber zum Schwimmen oder Tauchen gerne mitnehmen, so empfehlen wir zusätzlich unsere reißfeste und wasserdichte Spezial-Tasche. Hier hinein können Sie neben der Funkhundfernbedienung auch noch Ihr Handy, Ihren MP3-Player, die Armbanduhr, Schlüssel oder Geld - eben alle Kleinteile, die Sie mit ins Wasser nehmen möchten, wasserdicht verschließen und Dank der integrierten robusten Kordel an Ihrem Handgelenk befestigt mitnehmen. 11,00 Euro

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit nach leerer E-Mail an:
angebot@shop.blindzeln.de

Bestellung per E-Mail an ...
bestellung@shop.blindzeln.de

... jederzeit möglich. Auslieferung in Reihenfolge der Bestelleingänge ab 6. September 2010 gleich nach unserem wohlverdienten Urlaub.
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4.4 Shop: BLINDzeln Nano MP3 2G - mehr als der kleinste MP3-Player

Er ist gerade mal so groß ... oder besser beschrieben so winzig, wie eine Briefmarke - nur etwas dicker. Er benötigt kein Display - spart somit Strom und ist perfekt für blinde Menschen bedienbar. Er hat einen praktischen gefederten Clip und kann dadurch überall wunderbar am Gürtel oder an Kleidungsstücken befestigt werden. Er benötigt keine Batterien, denn er verfügt über einen integrierten sehr leistungsfähigen und modernen Li-Polymer-Akku, der einfach über das mitgelieferte USB-Kabel in kurzer Zeit wieder aufgeladen wird. Dann spielt er Musik non-stop für bis zu 15 Stunden ohne Unterbrechung ab. Per USB am Computer angeschlossen, stellt er seinen ausreichend großen 2GByte-Speicher ganz einfach als Wechseldatenträger zur Verfügung und kann dadurch unabhängig vom verwendeten Computersystem mit Musik, Hörspielen, Hörbüchern im MP3- oder WMA-Format beliebig befüllt werden. Er hat nur eine einzige Taste und einen Wipp-Rahmen drum herum, worüber alles leicht und intuitiv zu bedienen geht. Er kann auch Musik in zufälliger Reihenfolge wiedergeben und passt sich dem Hörer Dank seiner 6 Equalizer-Klangeinstellungsmöglichkeiten schnell an. Er kommt sofort einsatzbereit samt aufgeladenem Akku, einem Hörbuch und etwas Musik zu Dir nach Hause. Und er kostet dabei weniger, als so manch anderer MP3-Player, der viel weniger kann, unnötig größer und schwerer ist und durch verschachtelte Menüstrukturen in einem schlecht ablesbaren Display kaum noch Spaß macht.

Und jetzt kommt die immer gern gestellte Frage "kann er auch Resume?" ... Spielt dieser Winzling ernsthaft auch noch sogar ein Hörspiel oder Hörbuch genau an der Stelle weiter ab, bis zu der ich es am Vortag schon gehört habe? Jawoll, auch das kann BLINDzelns kleinster MP3-Player.

Die große Taste auf der Front ist gut fühlbar. Diese Taste für 3 Sekunden gedrückt halten, um den MP3-Player einzuschalten und auch wieder 3 Sekunden gedrückt halten, um ihn später wieder auszuschalten. Kurz gedrückt schaltet den kleinen Player auf Pause bzw. auch wieder in den Wiedergabemodus. Um diese Haupttaste ist ein genauso gut fühlbarer Wipprahmen. Diesen Rahmen oben für etwa 2 Sekunden gedrückt (und oben ist dort, wo sich auch seitlich die Anschlüsse für den mitgelieferten Ohrhörer links und das USB-Kabel rechts befinden) halten, um zwischen den 6 verschiedenen Klangeigenschaften zu wechseln. Wird der Rahmen unten für 2 Sekunden gedrückt gehalten, wechselt man zwischen der normalen Abspielreihenfolge und der zufälligen Wiedergabe (Shufflemodus) hin und her. Drückt man nur kurz auf den Rahmen oben, so wird die Lautstärke erhöht. Kurz unten gedrückt reduziert die Lautstärke wieder. Hält man den Rahmen-Taster nach links gedrückt, kann man im gerade gespielten Titel zurück den Suchlauf anhören (zurück "spulen"). Nach rechts gedrückt gehalten, sucht man sich durch den Titel vorwärts. Drückt man den Rahmen nur kurz links, geht es einen Titel rückwärts und rechts kurz gedrückt einen Titel weiter.

Noch mal in Kurzform?

Große Haupttaste mitten auf dem MP3-Player:
- 3 Sekunden gedrückt halten: Einschalten und sofortige Wiedergabe
- Kurz drücken: Pause (Wiedergabe anhalten)
- Kurz drücken: Wiedergabe fortsetzen
- 3 Sekunden gedrückt halten: MP3-Player ausschalten

Wipp-Rahmen um den Hauptschalter herum:
- Links 2 Sekunden drücken: Suchlauf im Titel rückwärts
- Rechts 2 Sekunden drücken: Suchlauf im Titel vorwärts
- Links kurz drücken: Vorherigen Titel wiedergeben
- Rechts kurz drücken: Nächsten Titel wiedergeben
- Oben 2 Sekunden drücken: Zwischen 6 Klangeinstellungen wechseln
- Unten 2 Sekunden drücken: Zwischen Abspielreihenfolgen wechseln
- Oben kurz drücken: Laustärke erhöhen
- Unten kurz drücken: Lautstärke reduzieren

Oben linke Seite am Player:
3,5 mm Klinkenanschluss für mitgelieferte Ohrhörer
(optional Kofhörer, Lautsprecher, Stereoanlage usw.)

Oben rechte Seite am Player:
Mini-USB-Anschluss zum Verbinden des Players mit einem Computer zur Datenübertragung und oder Stromversorgung und Laden des Akkus

Rückseite des Players:
Stabiler Klemm-Clip zur Befestigung des Players am Gürtel, an Kleidung usw.

Vorderseite des Players:
Rechts oben blaue Kontroll-LED. Mittig große gut fühlbare Taste für verschiedene Hauptfunktionen. Eingefasst in ebenso gut fühlbarer Rahmentaste, die oben, unten, rechts, links gedrückt werden kann für verschiedene Funktionen.

Das war es schon, was Ihr über die Bedienung wissen müsst. Den MP3-Player oben rechts mit dem mitgelieferten USB-Kabel verbinden und dann in den Computer stecken. Keine Treiber - er wird als Wechseldatenträger verfügbar, auf den Ihr wie von der Festplatte gewohnt Eure MP3- oder WMA-Dateien kopieren könnt. Zeitgleich wird auch der langhaltende Akku wieder aufgeladen über dasselbe USB-Kabel durch den Computer. Alternativ gibt es bei BLINDzeln Netzteile für das Auto oder die heimische Stromsteckdose. Und sogar unser Solar-Ladenetzteil im BLINDzeln-Shop kann den Akku des Players nur durch Sonnenenergie wieder aufladen. Ihr müsst also nicht Euren Computer mit in den Urlaub nehmen. Der integrierte Speicher reicht locker für 30 bis 40 CDs aus Eurer Musik- oder Hörbuchsammlung. Programme, um aus Euren CDs passende MP3-Musikdateien zu machen, findet Ihr gleich mit auf dem Wechseldatenträger, sobald Ihr den MP3-Player an Eurem Computer anschließt. Der Klang ist übrigens fantastisch und durch die Klangeinstellungen schnell an den individuellen Geschmack auch noch angepasst.

Auf dem MP3-Player findet Ihr Software zum Konvertieren und Bearbeiten von Musiktiteln, eine Anleitung im Textformat, das komplette BLINDzeln-Hörbuch "Diagnose: Erblindung" von unserem lieben Wolfgang P. Rehmert. Und eine Auswahl von Musiktiteln aus unterschiedlichen Musikrichtigungen frei von Gema-Rechten. Ihr könnt sogar einen mobilen Screenreader direkt von Eurem Nano MP3 starten. Wenn Ihr den kleinen MP3-Player nämlich an einem Computer anschließt, wird ein Programm-Menü mit vielen Funktionen, Dokumentation und anderes mehr gestartet - darüber ist auch per Entertastendruck der Screenreader sofort startbar ohne ihn zuvor installiert haben zu müssen. So winzig unser kleinster MP3-Player ist, so funktionsreich soll er zu Eurem Lieblingsreisebegleiter werden, mit dem Ihr Musik und Hörbücher vernünftig hören könnt und immer einen Screenreader in Eurer Hosentasche dabei habt, um auch mal an fremden Computern arbeiten zu können und beispielsweise den kleinen Player wieder mit frischer Musik aus dem Internet allein betanken zu können ohne sehende Hilfe.

Und wer für dieses kleine Wundergerät einen Taschengeldfeindlichen Preis erwartet, den möchten wir an dieser Stelle enttäuschen. Alles zusammen kostet im BLINDzeln-Shop keine vierzig Euro. Da kann der nächste Urlaub kommen und die Reisekasse ist trotzdem nicht schon vorher geplündert. Wir wünschen Euch viel Freude mit unseren Ideenumsetzungen, wie dem "BLINDzeln Nano MP3"!

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit nach leerer E-Mail an:
angebot@shop.blindzeln.de

Bestellung per E-Mail an ...
bestellung@shop.blindzeln.de

... jederzeit möglich. Auslieferung in Reihenfolge der Bestelleingänge ab 6. September 2010 gleich nach unserem wohlverdienten Urlaub.
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4.5 Shop-Angebot: BLINDzeln Nano MP3 2G

Er ist gerade mal so winzig, wie eine Briefmarke - nur etwas dicker. Er benötigt kein Display - spart somit Strom und ist perfekt für blinde Menschen bedienbar. Er hat einen praktischen gefederten Clip zur Befestigung an Kleidungsstücken. Er verfügt über einen integrierten sehr leistungsfähigen und modernen Li-Polymer-Akku, der einfach über das mitgelieferte USB-Kabel in kurzer Zeit wieder aufgeladen wird. Dann spielt er Musik für bis zu 15 Stunden ohne Unterbrechung ab. Per USB am Computer angeschlossen, stellt er seinen ausreichend großen Speicher ganz einfach als Wechseldatenträger zur Verfügung und kann dadurch unabhängig vom verwendeten Computersystem mit Musik, Hörspielen, und Hörbüchern im MP3- oder WMA-Format befüllt werden. Er hat nur eine einzige Taste und einen Wipp-Rahmen drum herum, worüber alles leicht und intuitiv zu bedienen geht. Er spielt ein Hörspiel oder Hörbuch genau an der Stelle weiter ab, bis zu der es am Vortag gehört wurde. Er hat 6 verschiedene Equalizer-Klangeinstellungen und einen unerwartet guten Klang. Der integrierte Speicher reicht locker für 30 bis 40 CDs aus eigener Musik- oder Hörbuchsammlung. Auf dem BLINDzeln Nano MP3 befindet sich ein Komplettpaket aus Musik verschiedenster Musikrichtungen, unser Hörbuch "Diagnose: Erblindung", umfangreiche Software zur Bearbeitung von Musik oder um Internetradiosender zu hören, wenn der Nano MP3 mit dem Computer verbunden ist. In diesem Fall wird der MP3-Player sogar zum mobilen Screenreader, mit dem man auch unterwegs an fremden Computern arbeiten kann. Selbstverständlich sind Kabel und Stereo-Ohrhörer ebenfalls dabei. Ein winziges Universaltalent zum kleinen Preis wird zum neuen Reisebegleiter, den man nie mehr hergeben will.

49,00 Euro
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4.6 Shop-Angebot: BLINDzeln Tipptopp USB-XXL-Komforttastatur

Die BLINDzeln Tipptopp USB-XXL-Komforttastatur ist eine schwarze klassische USB-Tastatur mit angenehmen Tastenanschlag und extra großer und kontrastreicher Tastenbeschriftung für sehbehinderte Anwender.

29,00 Euro
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4.7 Shop-Angebot: BLINDzeln Talking Teatime, Sprechende Armbanduhr

Diese sprechende Digital-Armbanduhr in modernem schwarzen Design eignet sich ideal für Sport und Freizeit, oder als robuste Alltagsuhr und überzeugt durch ihre gute Verarbeitung. Die Armbanduhr eignet sich für Damen und Herren gleichermaßen und verfügt neben ihrer Digital-Anzeige mit Alarm- und Stoppuhrfunktion auch über eine englische Sprachausgabe, die stündlich, jederzeit auf Knopfdruck und zu den Weckuhrzeiten die aktuelle Uhrzeit spricht.

15,00 Euro
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4.8 Molino: BLINDzeln Molino Mythbuntu 1G

Mythbuntu ist ein Media Center Betriebssystem basierend auf der Ubuntu-Linux-Distribution, um eine möglichst einfache Benutzung von MythTV auf Wohnzimmer-tauglichen Multimedia-Computern zu ermöglichen. Das System bietet einerseits das Abspielen unterschiedlichster Medien, als auch die Medienbereitstellung als Media-Server im Netzwerk. Lässt sich der Computer nicht direkt vom Molino Mythbuntu aus starten, ist wie gewohnt der Start über das Virtulino-System unter Windows möglich.
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4.9 Molino: BLINDzeln Molino Sugar on a Stick 1G

Sugar on a Stick macht es möglich, ein kindgerechtes Betriebssystem an jedem beliebigen Computer direkt vom Stick aus zu starten und zu benutzen. Auch die während der Arbeit erstellten Daten landen direkt auf dem Molino-Medium. Das auch auf älteren Computern flott arbeitende System wurde für das One Laptop per Child-Projekt entwickelt und steht nun auch als Molino samt seiner Ein-Klick-Virtualisierungsfunktion zur Verfügung.

Noch mehr Molinos findet Ihr, wenn Ihr eine leere E-Mail an molino@blindzeln.de sendet.
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5.0 Waschweib: Kleiner Intelligenztest

Beantwortet folgende Fragen. Die Auflösung findet Ihr an anderer Stelle hier im Newsletter.

1. Wie viele Geburtstage hat ein Mensch im Durchschnitt?

2. In einem Raum stehen ein Kachelofen, eine Petroleumlampe und eine Gaslaterne. Was zündet man zuerst an?

3. Ein viereckiges Haus; alle Seiten zeigen nach Süden. Ein Bär kommt vorbei. Welche Farbe hat er?

4. Wie oft kann man von 50,- ¨ 1,- ¨ abziehen?

5. Einige Monate haben 30 andere 31 Tage. Wie viele Monate haben 28 Tage?

6. Ist es nach dem Gesetz möglich, dass ein Mann die Schwester seiner Witwe heiratet?

7. Welches Ergebnis erhalten Sie? 30 : 1/2 + 10 =

8. Ein Bauer hat 17 Schafe. Außer 9 sterben alle. Wie viele bleiben übrig?

9. Ein Schweizer Flugzeug stürzt auf der Grenze zwischen Belgien und Holland ab. Wo werden die Überlebenden begraben?

10. Welcher Tag war vorgestern, wenn der Tag nach übermorgen zwei Tage vor Samstag liegt?
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5.1 Servicekräfte für Dinner im Dunkeln gesucht

Servicekräfte für Dinner im Dunkeln in Regensburg, Bamberg und Bayreuth gesucht

Für unsere Veranstaltungsreihe ab Oktober benötigen wir noch blindes oder sehbehindertes Servicepersonal. In den letzten Jahren führten wir bereits einige Dinner im Dunkeln Veranstaltungen in Regensburg und Bayreuth durch und möchten nun unser Team an blinden und sehbehinderten Servicekräften erweitern. Die Veranstaltung beginnt gegen 18 Uhr und endet ca. um 21:30 so dass eine An- und Abreise mit dem Zug in den letzten Jahren keinerlei Probleme machte, und falls alle Stricke reißen, könntet Ihr mit dem Auto gebracht werden.

Wir bieten Euch
- Ein lustiges und lockeres Arbeitsverhältnis
- Faire Bezahlung
- Einsatzmöglichkeit in verschiedenen Städten
- Kontakte zu anderen blinden und sehbehinderten Menschen aus ganz Bayern
- Schöne Kommunikationserlebnisse mit Euren Gästen

Was Ihr mitbringen solltet:
- Spaß am Umgang mit Menschen
- die Fertigkeit Essen & Getränke mit Hilfe von Bedienwägen zu servieren
(Erfahrungen im Servicebereich sind nicht erforderlich)

Falls Ihr selbst Interesse habt, Euch noch etwas Geld zu verdienen, oder gar jemanden Kennt, der Euch dafür geeignet scheint, oder noch offene Fragen habt, dann meldet Euch einfach bei uns.

Homepage: www.von-sinnen.info

Ansprechpartner für Regensburg: Felix Bierig
E-Mail: felix.bierig@von-sinnen.info
Tel.Nr. 0941/3817834 oder 0176/760 59 207

Ansprechpartner für Bayreuth und Bamberg : Michael Jahn
E-Mail: bayreuth@von-sinnen.info
Tel.Nr. 0921/5167469 oder 0178 / 5380 523
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5.2 Deutschland - Land der Ideen

Studentinnen mit Behinderung fachlich und persönlich zu ermutigen- das ist ein Hauptanliegen unseres besonderen Mentoring-Programms, für das wir in diesem Jahr im Rahmen des Wettbewerbs "Deutschland-Land der Ideen" prämiert sind. Gerne senden wir Ihnen die Ausschreibung für die dritte und letzte Mentoringphase unseres Programms. Sie beginnt im Januar 2011 und endet im Januar 2012. Jede Studentin, die in unser Programm aufgenommen wird, wird ein Jahr lang von einer berufserfahrenen Persönlichkeit mit akademischen Abschluss (Mentorin oder Mentor) begleitet. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie die Ausschreibung auslegen und gezielt weiterreichen, gerne auch über Ihre diversen Mailverteiler. Unserer Erfahrung nach ist die persönliche Ansprache und Ermutigung von Studentinnen ein wichtiger Anstoss, sich um eine Teilnahme in unserem Programm zu bemühen. In diesem Sinne freuen wir uns, wenn Sie Studentinnen, die Sie kennen, von unserem Programm berichten und sie ermutigen, sich bei uns zu bewerben.

Bewerbungsschluss ist der 15.9.2010.

Anders als bei unseren anderen Ausschreibungen laden wir dieses Mal auch Studentinnen ohne Behinderung ein, sich zu bewerben, vorausgesetzt, Sie haben Interesse an der Lebenswirklichkeit von Studentinnen und Akademiker/innen mit Behinderung und möchten sich ein Jahr lang von einer Mentorin oder einem Mentor mit Behinderung coachen lassen.

mit freundlichen Grüßen
Birgit Rücker
Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hildegardis-Verein e.V.
Wittelsbacherring 9, 53115 Bonn
Tel. 0228 96 95 141 / Fax: 0228 96 95 226
www.mentoring-projekt.de
www.hildegardis-verein.de
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5.3 Deutsch-Kurs für blinde und sehbehinderte Migranten

Gerne möchten wir Sie über die neuen Termine zu unserem Deutschkurs für blinde und sehbehinderte Migranten informieren. Der Kurs beginnt erneut nach den Sommerferien am Mittwoch, den 08. September 2010.In diesem Kurs werden Deutschkenntnisse für die alltägliche Kommunikation vermittelt. Der Akzent wird auf mündliche Kommunikation gesetzt, Grammatik und Wortschatz werden nach und nach erarbeitet. Interessierte Teilnehmer können die Schriftsprache (Braille) erlernen. Dieser Kurs ist für Anfänger und Anfänger mit Vorkenntnissen geeignet. Die notwendigen blinden- und sehbehinderten spezifischen Hilfsmittel werden zur Verfügung gestellt. Bei Bedarf können mobilitätseingeschränkte TeilnehmerInnen durch den Rheinbahn-Begleitservice zum Kursort begleitet werden. Dieser Service gilt jedoch nur innerhalb von Düsseldorf.

Wir treffen uns jeden Mittwoch und Freitag von 10:00 12:15 Uhr.

Kursleiterinnen: B. Scheibling
Ort: AWO Familienbildungswerk, Liststr. 2, Düsseldorf-Derendorf
Datum: 08.09. 10.11.2010 (Folgekurs: 17.11. 15.12.2010)
Kosten: 39,00 Euro (13 x 3 Ust.)
Info und Anmeldung: 0211 - 60025-124

Mit freundlichen Grüßen
Liudmila Tripolskaya
Familienbildungswerk
Projektleiterin BORIS / Fachbereich "Erziehung und Familie"
Familienglobus gGmbH
Liststraße 2, 40470 Düsseldorf

Tel 0211 / 60025 - 124 Fax 0211 / 60025 - 077
Email: liudmila.tripolskaya@awo-duesseldorf.de
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5.4 Ulknudel: Durch Dummheit zum Scheitern verurteilt

Falls es noch mehr Beweise braucht, dass die menschliche Rasse durch ihre Dummheit zum Scheitern verurteilt ist - hier einige "echte Packungsaufschriften" von verschiedenen Konsumartikeln:

1. Auf einem Fön von Sears: "Nicht während des Schlafes benutzen." [Mist, das wäre die einzige Gelegenheit, wo ich Zeit hätte, mir die Haare zu fönen!]

2. Auf einem Stück Seife der Firma Dial: "Anleitung: Wie normale Seife benutzen." [Ach...das ist ja eine Überraschung und wie geht das!?]

3. Auf Tiefkühlkost von Swansons: "Serviervorschlag: Auftauen." [Aber das ist "nur" ein Vorschlag!]

4. Auf Tiramisu von Tesco's (auf der "Unterseite" aufgedruckt): "Nicht umdrehen." [Ups, schon zu spät!]

5. Auf einem Bread-Pudding von Marks & Spencer: "Das Produkt ist nach dem Kochen heiß." [Genauso sicher wie auf den Tag der Abend folgt.]

6. Auf der Verpackung eines Rowenta-Bügeleisens: "Die Kleidung nicht während des Tragens bügeln." [Aber das hätte doch Zeit gespart?]

7. Auf Boot's Hustenmedizin für "Kinder": "Nach der Einnahme dieser Medizin nicht Autofahren oder Maschinen bedienen." [Wir könnten viel für die Vermeidung von Arbeitsunfällen tun, wenn wir doch nur diese erkälteten 5jährigen Kinder von den Gabelstaplern wegbrächten!]

8. Auf Nytol Schlafmittel: "Achtung: Kann Müdigkeit verursachen." [...nichts anderes haben wir gehofft!]

9. Auf einer japanischen Küchenmaschine: "Nicht für die anderen Benutzungen zu benutzen." [Zugegebenermaßen, jetzt sind wir neugierig geworden...]

10. Auf Nüssen von Sainsbury's: "Achtung: könnte Spuren von Nüssen enthalten." [BLITZNACHRICHT!!!]

11. Auf einer Packung Nüsse von American Airlines: "Anleitung: Packung öffnen, Nüsse essen." [Was soll da noch schiefgehen?]

12. Auf einem Superman-Kostüm für Kinder: "Das Tragen dieses Kleidungsstücks ermöglicht es nicht, zu fliegen." [ So ein Mist!!! Bleibt nur zu hoffen, dass die Kids schon lesen können...]
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5.5 Ulknudel: So hat der Streit angefangen ...

Im Supermarkt fragte ich meine Frau, ob wir ,nen Kasten Bier für 15 Euro kaufen sollten. Sie sagte nein, und ohne mich zu fragen, kaufte sie eine Tagescreme für 65 Euro. Ich sagte ihr, dass der Kasten Bier mehr helfen würde, sie schön zu finden als die Creme.

So hat der Streit angefangen ...
Vor einigen Tagen habe ich meine Frau gefragt, wo wir an unserem Hochzeitstag hingehen sollen. Sie sagte: "Irgendwo, wo ich seit langem nicht mehr gewesen bin." Ich schlug ihr die Küche vor.

So hat der Streit angefangen ...
Meine Frau setzte sich zu mir auf die Couch, während ich in die Glotze schaute. Sie fragte: "Was ist auf dem Fernseher"? "Staub", sagte ich.

So hat der Streit angefangen ...
Meine Frau gab mir einen Tipp, was sie sich zum Geburtstag wünsche. Sie sagte: "Etwas Rotes, und es muss von 0 auf 130 in 3 Sekunden." Ich kaufte für sie eine Waage.

So hat der Streit angefangen ...
Meine Frau schaute sich im Spiegel an, und war unzufrieden mit dem, was sie sah: "Ich fühle mich schrecklich; ich finde mich alt, dick und hässlich. Ich brauche jetzt wirklich, dass du mir sofort ein Kompliment machst!" Ich sagte: "Deine Augen funktionieren noch prima."

So hat der Streit angefangen ...
Meine Frau und ich waren auf einem Klassentreffen ihrer Schule. Einer der anwesenden Männer war betrunken und nahm ein Glas nach dem anderen. Ich fragte meine Frau, ob sie ihn kennt. "Klar", sagte sie, "wir waren lange zusammen und als wir auseinandergingen, hat er angefangen zu trinken, und hat seitdem nicht mehr aufgehört." Ich sagte: "Wer hätte gedacht, dass er so lange feiern würde.

Täglich lachen in unserer Ulknudel: ulknudel-subscribe@blindzeln.net
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5.6 Lucullus: Rezept für schnelle Kürbissuppe mit Hackfleisch

Zutaten für vier Personen:
ein Hokkaido-Kürbis (etwa 600 Gramm)
zwei Möhren (etwa 200 Gramm)
zwei Kartoffeln (etwa 200 Gramm)
eine Zwiebel
drei bis vier Esslöffel Öl
Salz
Pfeffer
zwei bis drei Teelöffel klare Brühe
zwei bis drei Lauchzwiebeln
200 Gramm gemischtes Hack
vier Esslöffel Schmand

Zubereitung:
Kürbis waschen, halbieren und entkernen. Möhren und Kartoffeln schälen, waschen. Kürbis, Möhren und Kartoffeln klein schneiden. Zwiebel schälen und würfeln. Zwei Esslöffel Öl in einem Topf erhitzen.

Kürbis, Möhren und Kartoffeln darin glasig dünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Mit einem Liter Wasser ablöschen und aufkochen. Brühe einrühren. Zugedeckt etwa 15 Minuten köcheln.

Lauchzwiebeln putzen, waschen und in Ringe schneiden. Eins bis zwei Esslöffel Öl in einer Pfanne erhitzen. Hack darin krümelig anbraten. Lauchzwiebeln kurz mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Gemüse in der Brühe pürieren und abschmecken. Suppe anrichten und je einen Esslöffel Schmand darauf klecksen. Die Hackmasse darauf verteilen.

Pro Portion etwa 370 Kalorien.

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5.7 Konrad Gerull: Eingeholt

Achim-Schnell-Wettbewerb 2005

Die 9 im Text unterzubringenden Worte sind:
Garten, Glocke, Heimkehr, Morgen, Nebel, Traum, Wald, Wasser und Wille. Länge: bis zu 60 Zeilen mit 60 Zeichen.

An diesem Sonntagmorgen waren sie besonders früh aufgebrochen, denn der Wetterbericht hatte einen herrlichen Tag versprochen. Nun radelten sie im klammen Frühdunst das wunderschöne stille Bachtal hinab.

Es war idyllisch: Nebelschwaden vor den noch dunklen Berghängen,verwaschene Spiegelungen auf dem träge dahinströmenden Bachlauf, geisterhaft geformte Weidenbüsche in den dunstigen Uferzonen, ein Reiher im Wasser, ein noch fest schlafender Zeltplatz, ein wunderschön angelegter Schrebergarten, silbrige Sonnenstrahlen durch den Wald, weiße Felsblöcke am Hang gegenüber im ersten warmen Sonnenlicht. Rosi und Ulrike ließen sich auf ihren Rädern langsam durch die stille Landschaft treiben und nahmen beglückt jedes neue Detail dieser friedlichen Morgenstimmung wahr.

Gerd und Uwe dagegen nutzten das leichte Gefälle und die morgendliche Frische zu einer sportlichen Herausforderung: Sie traten, sich wechselseitig anspornend, mit aller Kraft in die Pedalen und setzten sich schnell weit ab.

Erst nach fast 2 Stunden kamen Rosi und Ulrike nach: am Ortseingang einer Kleinstadt kurz nach dem Ende des schönen Tals. Dieses Städtchen war offenbar gerade vom ersten wärmenden Sonnenlicht erwacht, es roch nach Kaffee und Brötchen.

In die besinnliche Stille hinein schlug die Glocke der übermächtigen gotischen Kirche. Rosi schlug eine kurze Besichtigung vor,und so stiegen sie ab und traten ein. Die Orgel begann gerade zu spielen, erst in feinsilbrigen spielerischen Läufen, dann mit immer vollerem Klang, bis sie schließlich mit mächtigen Akkorden den gewaltigen sonnendurchfluteten Kirchenraum ausfüllte, um schließlich mit festlichem Glanz zur Melodie eines Chorals überzuleiten. Aber was war das? Erst ein seltsam schluchzendes Geräusch, und dann weinte plötzlich Rosi laut und hemmungslos, hörte gar nicht wieder auf.

Die drei anderen standen irritiert und ratlos um sie herum. Schließlich schluchzte sie, sich mehrfach unterbrechend: "Bitte verzeiht mir. Die Kraft der Orgelmusik in dieser prächtigen Kirche trifft mich wie ein Schlag. Es ist wie ein Traum, es ist die Heimkehr in meine religiöse Kindheit, die ich seit vielen Jahren völlig vergessen und verdrängt hatte. Und nun kommt es so urgewaltig und plötzlich, und das direkt nach dem stillen Morgen, den ich so tief empfunden habe, wie das Nacherleben der Schöpfung."

Nur für sich selbst fügte sie ganz leise und gedankenvoll an: "Gottes Wille?"

Und dann sagte sie, ein paar Tränen trocknend, mit festerer Stimme: "Bitte lasst mich eine halbe Stunde allein, ich brauche diese Zeit für mich."

Ulrike schaute sie ganz überrascht und mitfühlend an, als wolle sie fragen: "Du? Das bist du?" Und sichtlich mit getroffen zog sie sich auf eine abseits gelegene Kirchenbank zurück.

Uwe, der zuvor am ehrgeizigsten vorausgebraust war, ging hinaus und ließ sich wie benommen auf ein kleines Rasenstück fallen und blieb dort lange reglos liegen, die Hände vor das Gesicht geschlagen. Plötzlich rief er vor sich hin: "Danke!"

Und danach blieb er genießerisch ausgestreckt im nun schon warmen Sonnenlicht liegen, keine Eile mehr kennend.

Gerd stand unterdessen verlegen und ratlos abseits in der Nähe der Fahrräder. Er schaute immer wieder verstohlen auf die Uhr. Was ist denn jetzt auf einmal los, dachte er, der Tag hat doch so schön angefangen!

Konrad Gerull
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6.0 SATIS: Tipps des Monats

In Zusammenarbeit mit SATIS stellen wir Euch monatlich im BLINDzeln-Newsletter hilfreiche und interessante Tipps rund um den Computer vor. SATIS heißt "Software und Allerlei Tipps & Tricks zur Informationsverarbeitung für Sehbehinderte". Es ist eine umfangreiche Sammlung von Tipps und kostenloser bzw. preiswerter Software, die Sehbehinderten das Arbeiten mit dem Computer erleichtert und somit auch ihre Kommunikationsmöglichkeiten verbessert. Ihr erreicht SATIS auch im Internet auf www.satis.de

Unser Dank geht an Konrad Gerull für seine unermüdliche SATIS-Sammlung bereits seit 1993 und für die Tipps und Tricks, die wir Euch auch heute wieder vorstellen möchten.

Heute geht es rund um das Thema PDF-Dateien.
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6.1 SATIS: Tipps zur Tastatur

In diesem Tipp stehen Hinweise zu Tastaturen, natürlich aus der Sicht von Sehbehinderten und Blinden. Am besten ist es natürlich, wenn man ganz "blind" schreiben kann. Für Programme zum Erlernen des 10-Finger-Systems Siehe Tipp 12-8 und 12-9).
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6.2 SATIS: Allgemeine Informationen zu PC-Tastaturen

Die Größe und Anordnung der Tasten auf PC-Tastaturen ist (zum Glück) standardisiert. Natürlich sind es wesentlich mehr Tasten als bei einer Schreibmaschine, und diese können durch die "Alt"- und "Strg"-Tasten auch noch vielfältiger belegt werden. Die Bezeichnung dieser Standard-Tastatur ist "MFII-Tastatur". Ein kleiner Unterschied ist bei neueren Tastaturen die zusätzliche "Windows"-Taste, die aber nicht unbedingt erforderlich ist. Bei Laptops hingegen, bei denen die Tastatur natürlich kleiner und anders angeordnet ist, gibt es leider keinen allgemeinen Standard. Für Sehbehinderte und Blinde ist der Wechsel zwischen PC und Laptop daher nicht bequem. Der Anschluss an den PC erfolgt in der Regel über die längliche USB- oder runde PS/2-Schnittstelle. Dies gilt auch für den Anschluss einer Zusatztastatur an einen Laptop. PS/2-Anschlüsse werden seltener, es gibt aber Adapter auf USB. Mehr Infos zu diesen Schnittstellen in Wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/PS/2-Schnittstelle

http://de.wikipedia.org/wiki/USB

Für Sehbehinderte gibt es Tastaturen mit besonders großen Buchstaben-Beschriftungen, für Blinde gibt es Tastaturen mit taktilen Markierungen.
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6.3 SATIS: Großschrift-Tastatur im normalen Handel

Sehbehinderte können außer den unten beschriebenen Varianten günstig eine Standardtastatur mit großer Beschriftung kaufen. Ein Beispiel ist das Modell "G83-6236 XXL, Tastatur mit extra großer XXL Tastenbeschriftung" der Firma Cherry. Es ist eine Tastatur mit PS/2-Anschluss, für einen USB-Anschluss braucht man einen keinen Adapter. Man kann diese Tastatur für 25 EUR hier beim offiziellen Cherry Online-Shop bestellen: www.keybo.de/content/keybo.storefront/DE/product/1050

Weitere technische Details zu dieser Tastatur stehen hier:

www.cherry.de/deutsch/produkte/kabeltastaturen_G83-6236_XXL.htm
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6.4 SATIS: Beschriftung der Tastatur

a) Die Beschriftung von Tastaturen ist für Sehbehinderte oft nicht gut lesbar. Es gibt aber Spezialtastaturen, die über Hilfsmittelfirmen vertrieben werden: Sie haben schwarze Tasten und große, weiße Buchstaben.

Sondertastaturen mit einer guten Beschriftung findet man auch bei speziellen Anbietern (s. unten).
b) Die Firma Vargian in Karlsruhe graviert die Kalotten von Cherry PC-Tastaturen mit Großschrift. Die größere Beschriftung und die wählbaren Farben (Farben eventuell je nach Funktion der Tasten unterschiedlich eingefärbt) erleichtern das Lesen. Bei einer 10-er Serie kostet eine Tastatur ca. 95 Euros.

Weitere Infos unter:
www.tastaturbeschriftung.de

c) Eine weitere Variante ist das Auflegen einer Kunststoffschablone mit guten Tastenbeschriftungen auf eine Tastatur. Diese ist preiswert (ca. 10 Euro), aber für schnelles Schreiben nicht besonders geeignet, da die aufgelegte Folie dafür meist nicht elastisch genug ist. Eine solche Schablone kann nützlich sein, wenn man vorübergehend mit einem anderen Zeichensatz oder Alphabet schreibt, z.B. kyrillische Schrift.

d) Man kann Tastaturaufkleber als fertige Sets für etwa 3-5 EUR nachkaufen. Wir fanden nur solche mit normaler Schriftgröße, aber immerhin deutliche weiße Buchstaben auf schwarzem Grund. Dieses Überkleben der Tasten kann insbesondere nützlich sein, um eine ausländische Tastatur mit deutscher Tastaturbelegung zu bekleben, oder umgekehrt bei Verwendung einer ausländischen Schriftsatzes (z.B. russisch) die passenden Tastenbedeutungen aufzukleben. Wegen des schnellen Wechsels solcher Angebote sollte man selbst im PC-Fachhandel nachfragen, insbesondere Reparaturbetriebe und Gebraucht-PC-Shops, oder z.B. in Google oder eBay nach "Tastaturaufkleber" suchen. Aktuelle Beispiele (Juni 2009):

1. www.bilingkey.de/Shop_Self/products/de/Tastaturaufkleber/Sprachen/Deutsch/Tastaturaufkleber-Deutsch-schwarz-weiss.html

2. www.notebookspc.de/Zubehoer/Tastaturaufkleber_c126.htm

e) Eine preiswerte Variante, die Beschriftung der Tastatur lesbar zu machen, ist die, einen groß geschriebenen Satz Buchstaben (z.B. 20pt fett) auf eine Selbstklebefolie zu drucken, und diese Buchstaben einzeln auf die Tastatur aufzukleben. Gerade Laptops sind oft sehr unleserlich beschriftet. Dort haben wir mit dem Verfahren gute Erfahrungen gemacht.

f) Wer die Tastatur gar nicht mehr lesen kann, braucht eine taktile Hilfe. Dazu kann man Klebepunkte oder andere kleine Markierungen auf bestimmten Buchstaben aufkleben, z.B. auf das "F" und das "J" für die beiden Zeigefinger. Möglicherweise kann man passende, durchsichtige, kleine Klebepunkte auch als Sehbehindertenhilfsmittel kaufen.

3. Produkte und Preise

a) Sehbehindertenspezifische Tastaturen
Unterschiedliche Tastaturen mit spezieller Tastenbeschriftung werden auch von verschiedenen Hilfsmittel-Firmen angeboten, meist ab ca. 100 EUR.

b) Standardtastaturen
Eine Standardtastatur ist beim PC-Kauf immer mit dabei. Wir ersparen uns daher weitere Produktinformationen.
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6.5 Waschweib: Kleiner Intelligenztest - Die Auflösung

1. Es gibt nur den einen Tag der Geburt, den man jährlich feiert.
2. Sicherlich ein Streichholz oder ein Feuerzeug.
3. Weiß, denn das Haus kann nur am Nordpol stehen, daher ist der Bär ein Eisbär.
4. Einmal, denn danach ist aus der "50" eine "49" geworden.
5. Alle 12 Monate haben immer 28 Tage, die Meisten sogar noch mehr ;-)
6. Vielleicht. Tote heiraten aber normalerweise nicht. Witwe eines Mannes zu sein, bedeutet, daß jener tot ist!
7. 70. Punktrechnung vor Strichrechnung, also die Division zuerst. Durch 1/2 zu dividieren, heißt nichts anderes als mal 2 zu rechnen. Also 30 mal 2 plus 10 ergibt 60 plus 10 und das ergibt 70.
8. Neun natürlich! Nicht verwirren lassen.
9. Zumindest zu dem Zeitpunkt nirgendwo! Oder sollten die Überlebenden wirklich begraben werden?
10. Samstag.

Lust auf mehr? Im [WASCHWEIB] wird täglich gerätselt. Anmeldung per E-Mail an waschweib-subscribe@blindzeln.net
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6.6 SF-Ecke: Beziehungen

Von Don Ralf (22.06.09)

Ein denkwürdiger Tag

Es war 9 Uhr und sie wusste nicht wo sie war, dass sie wusste wie spät es war, lag nicht daran, dass sie eine Uhr oder ein Handy da hatte, nein, sie lag direkt unter einer Riesenuhr in einem Bahnhof. 9 Uhr, ich muss los, dachte sie sich, aber wohin? Was wollte sie denn überhaupt? Sie hatte alles vergessen, oder hatte sie es nie gewusst? Sie schaute sich um, niemand da, oder sah sie nur Niemanden? Naja was solls, ich muss los, dachte sie sich, und stand auf. Irgendwie tat ihr alles weh, muss wohl an dieser Bank liegen. Sie ging hoch in den Empfangsbereich des Bahnhofs und stellte fest, dass sie sich überhaupt nicht auskannte. Wo bin ich?, dachte sie sich, und ging nach draußen. Wo war ich gestern? Was ist passiert?, da fiel ihr ein, dass sie sich am Vortag mit ihrem Freund gestritten hatte. Richtig, ich habe mich mit ihm gestritten und bin dann in die nächste Stadt gefahren, mit dem Zug. Mmh, war wohl eher die nächste Kneipe, wenn ich meinen Kopf so merke, tut ziemlich weh. Muss gestern ganz schön viel gewesen sein, was ich getrunken habe, und nach einem Blick in ihre Geldbörse fiel ihr auf, dass sie auch ihr ganzes Geld ausgegeben hatte, und dann fiel ihr alles wieder ein: sie hatte den falschen Zug erwischt und war in die falsche Richtung gefahren. Aber egal, ich muss jetzt wieder nach Hause, auch wenn sie von dem Arschloch von Mann nichts mehr wissen wollte. Aber eigentlich musste sie ja auf Arbeit sein, denn es war Mittwoch, sofern sie nicht nur eine Nacht dort geschlafen hatte. Allerdings, dachte sie mit einem Lächeln, so viel habe ich nun doch nicht getrunken. Sie griff in ihre Handtasche und suchte ihr Handy, aber es war keins da, hatte sie wohl zu Hause vergessen, schließlich war sie ja auch rausgerannt. Er lag schließlich mit einer Anderen im Bett, und dann auch noch behaupten, ich sei schuld! So ein Arschloch. Der ist sowieso keinen Gedanken mehr wert, ich sollte lieber bei der Arbeit Bescheid sagen das ich nicht komme, dachte sie sich. Sie suchte nun eine Telefonzelle, allerdings in der heutigen Welt wer braucht da noch eine Telefonzelle, wo jeder doch ein Handy hat? Nachdem sie nun geschätzt eine Stunde durch die Stadt geirrt war, hatte sie nun eine gefunden, aber Kleingeld hatte sie nun trotzdem nicht. Soll ich jetzt vorbeigehende Leute nach etwas Kleingeld fragen? So wie ich aussehe denken die doch ich bin ein Penner und brauche nur was für meinen nächsten Rausch. Nun denn, muss ich es halt versuchen, vielleicht gibt mir jemand etwas. Nachdem sie ein paar Leute gefragt hatte, hatte sie einen Euro zusammen. Nun denn ich muss mich jetzt bei meiner Firma melden. Sie nahm den Hörer und hob ab, wählte die Nummer, es klingelte. Software Solution Kringe, Frau Krahn am Apparat. Zum Glück eine vertraute Stimme. Hallo Sabine, wie geht s dir? Hier ist Chrissi. Ein langes Schweigen folgte. Hallo, bist du noch dran? Ja, entschuldigen Sie, wer sind Sie? Hier ist Christin, Christin Schweiger. Wieder ein langes Schweigen. Ich kenne keine Christin Schweiger. Sie überlegte: Sabine, willst du mich veräppeln? Nein, ich kenne Sie nicht, ich weiß auch nicht, was Sie von mir wollen. Entschuldige mal, ich arbeite seit 5 Jahren mit dir in dieser Firma. Geht es Ihnen gut? Meine Arbeitskollegin sitzt bei mir und die heißt Heike. Erschrocken legte sie auf. Heike, dachte sie, der Name kommt mir bekannt vor, achja dieses Dreckstück von Hure, die gestern mit meinem Freund & Exfreund im Bett lag, hieß Heike. Sie verstand nun gar nichts mehr. Wo bin ich denn, was mach ich hier? Hilfe!!!!!!

In dem Moment wachte sie auf, sie lag in einem Bett. Alles nur ein Traum, Gott sei Dank! Sie guckte neben sich und sah ihren Freund da liegen, noch alles in Ordnung es ist nichts gewesen es war nur ein Traum. Erleichterung machte sich breit und sie legte sich entspannt in die Arme ihres Freundes. Einschlafen konnte sie nicht mehr. Sie stand auf und ging ins Bad. Die Sonne schien auf ihr Bett. Was ein schöner Morgen, dachte sie. Sie guckte in den Spiegel und lächelte. Was ein schlimmer Traum. Sie zog sich aus, ging in die Dusche. Nachdem sie aus dem Bad rauskam, war sie bereits angezogen und hatte sich geschminkt, also so wie jeden Morgen. Ihr Freund war immer noch im Bett, er hatte ja Urlaub, beneidenswert, dachte sie sich, gab ihm einen Kuss zum Abschied und ging raus. Im Flur begegnete sie ihrer Nachbarin mit ihrem Kind. Guten Morgen! , sagte sie mit freundlicher Laune, denn nach dem Traum konnte sie gar nichts mehr schocken an diesem Tag. Allerdings erwiderte die Nachbarin, die übrigens Heike hieß, dies nur mit einem knurrigen Guten Morgen . Die Arme, dachte sie nur, wurde als sie hoch schwanger war von ihrem Freund sitzen gelassen. Sie stieg in ihr Auto. Auch wenn sie viel Geld bei ihrer Firma verdiente, hing sie doch an ihrem kleinen alten Auto, hatte es sie doch ihr halbes Leben begleitet, angefangen beim Abitur über das Studium, bis hin zur ersten Arbeitsstelle. Sie musste plötzlich wieder an ihre Mutter denken, hatte sie doch den Wagen ausgesucht und ihr den zusammen mit ihrem Vater geschenkt, und das zum achtzehnten Geburtstag.

Sie dachte nach. Welcher Tag ist heute? Der 23.07.09. Jetzt ist es bereits 10 Jahre her, dass sie ihre Eltern verloren hatte. Heute ist ihr Todestag, dachte sie. Plötzlich war all diese gute Laune weg. Ich muss noch zum Grab heute. Nun kamen ihr wieder die Bilder, die in der Zeitung waren, in den Sinn, das kaputte Auto ihrer Eltern mit der Überschrift: Betrunkener jugendlicher Fahrer rast Ehepaar zu Tode. Guten Morgen, wie geht s? , hörte sie. Hallo, junge Dame! Da bemerkte sie, dass er sie meinte. Sie sah auf und sah einen hübschen jungen Mann vor sich. In Gedanken vertieft hatte sie einfach am Straßenrand angehalten und versperrte eben diesem Mann den Weg. Sie starte ihn an. Nach einer Weile sagte er: Wenn Sie mir schon den Weg versperren, sagen Sie mir wenigstens, wie Sie heißen, damit ich meinem Chef sagen kann, wer daran schuld ist, dass ich zu spät komme. Entschuldigen Sie, ich war in Gedanken. Das habe ich bemerkt. Er starrte nun ebenfalls zurück. Also was ist? Was haben Sie nochmal gesagt? Ich würde gerne ihren Namen wissen. , sagte er mit einem Lächeln. Ähm& ich heiße Christin. , stammelte sie raus, also meine Freunde sagen Chrissi zu mir. Wie soll ich Sie denn nun nennen? Also, ja sagen Sie doch einfach Chrissi zu mir. Sie blickte auf die Uhr und stellte fest, wenn sie nicht bald wieder losfahren würde, würde auch sie zu spät kommen und außerdem warum flirtete sie hier mit diesem durchaus gut aussehendem Mann? Sie hatte doch einen Freund und als ihr das klar wurde, verabschiedete sie sich mit dem kurzen Satz: Entschuldigen Sie, aber ich muss jetzt los. Einen schönen Tag noch wünsch ich Ihnen. , und fuhr los. Nach ein paar Metern bemerkte sie, dass sie gar nicht nach dem Namen des jungen Mannes gefragt hatte. Sie musste lächeln. Ich hätte ihn auch eher angebrüllt wenn er vor mir gestanden hätte und mir den Weg versperrt hätte. Sie blickte auf die Uhr. Fünf vor 10! In 10, in 5 Minuten musste sie auf Arbeit sein, wie sollte sie das nur schaffen? Als sie dann um zwanzig nach zehn in ihrem Büro saß, kam ihre Arbeitskollegin vorbei. Guten Morgen, Sabine wie geht s dir heute? Darauf sagte sie ohne nachzudenken: Gut und dir? Auch gut, war die Antwort.

Aber bist du dir wirklich sicher, dass es dir gut geht? Ja, wieso? , erwiderte sie. Na ja du sitzt auf meinem Platz. Achso Entschuldigung. , sagte sie mit einem Lächeln. Aber ja, mir geht s gut, ist heute nur irgendwie alles durcheinander, hatte schon so einen schrägen Traum und heute ist der Todestag meiner Eltern, zudem habe ich noch die Bekanntschaft mit einem sehr smarten jungen Mann gemacht. Vielleicht solltest du dir heute mal einen Tag Urlaub nehmen? , sagte Sabine. Vielleicht hast du ja Recht, nur der Chef wird mir wohl keinen Urlaub geben, denn morgen muss das Angebot raus und du weißt genauso gut wie ich, wie wichtig das für uns ist, immerhin stehen wir kurz vor der Pleite. Ja, da sagst du was. , sagte Sabine. Also machten sich beide wieder an die Arbeit. Um kurz vor vier hatte sie endlich das Angebot raus. Fertig, dachte sie, nur noch schnell abschicken und dann in den Feierabend. Kurz nachdem sie das Angebot abgeschickt hatte, klingelte ihr Telefon. Ihr Chef war dran, sie sollte noch bei ihm im Büro vorbeischauen um über den neuen Auftrag zu sprechen.

Sie klopfte an der Tür und ging hinein. Ihr Chef grinste sie mit breitem Gesicht an. Glückwunsch Christin, wir haben den Job. Wie? Welchen Job? Na ja dein Angebot, das du geschrieben hast, hat sie wohl überzeugt. Aber wie haben die sich denn so schnell entschieden? Nun ja sie wollen eine schnelle Lösung für ihr Problem und es muss jetzt gehandelt werden. Ja gut, wenn du das sagst. Ich würde jetzt gerne los, ich muss noch bei dem Grab meiner Eltern vorbei, heute ist ihr Todestag.

Ok, Christin, alles Weitere besprechen wir morgen dann. Tschüss.

Sie fuhr noch schnell bei einer Gärtnerei vorbei, die ihr allerdings noch nie aufgefallen war und hielt dann auch gleich an. Sie ging durch die Verkaufshalle und sah sich einige Blumen an, suchte sich eine aus, und ging zur Kasse. Hallo, junge Dame, also ich meine Christin. Sie hatte sich nur darauf konzentriert ihr Geld aus dem Portemonnaie zu suchen und wunderte sich nun, wer sie da kannte. Sie sah auf und sah in das gleiche, lächelnde Gesicht wie heute Morgen. Ach, hallo, ähm& verzeihen Sie, ich kenne Ihren Namen nicht mehr. Wie sollten Sie auch? Sie haben ja gar nicht danach gefragt. Entschuldigen Sie, ich war in Eile. Das habe ich gemerkt. Also ich heiße Mirko, falls sie es nun wissen wollen. Haben Sie heute Abend schon was vor? Sie wollte erst ja sagen und da fiel ihr ein, dass ihr Freund ja heute Abend bei der Pokerrunde sei und sie eigentlich nichts vor hatte. Nein. , sagte sie. Würden Sie denn gerne mit mir essen gehen? Wissen Sie wenn man hier den ganzen Tag an der Kasse sitzt und die ganzen Pärchen vorbeigehen sieht, hat man keine Lust, auch noch abends alleine essen zu gehen. Ok, gerne. , sagte sie, schließlich wolle sie auch nicht mehr hintern Herd heute, also könne sie auch ruhig mit ihm essen gehen. Schließlich könnte da auch nichts passieren, es würden ja sonst alle zusehen. Sie musste lachen bei dem Gedanken in der Öffentlichkeit Sex zu haben. Ihren Freund kriege sie ja nicht einmal zum Sex in der Küche oder im Wohnzimmer, und von draußen mal ganz zu schweigen. Wann hatte sie das letzte mal überhaupt Sex gehabt? Vor zwei oder drei Monaten. Ok, also um acht, sagen wir beim Italiener in der Stadt. Ja von mir aus.

Sie bezahlte die Blumen, ging nach draußen, setzte sich in ihr Auto und fuhr zum Friedhof.

Als sie um sechs wieder nach Hause kam, ging sie erstmal duschen. Nachdem sie nun eine geschlagene halbe Stunde für das Aussuchen ihrer Kleidung brauchte, dachte sie nochmal nach. Warum suche ich eigentlich so lange? Ich bin bereits über 35, seit 10 Jahren mit meinem Freund zusammen, habe ne nette Bekanntschaft gemacht, mit der ich mich heute treffen werde und verhalte mich wie eine pupertäre 16 jährige vor ihrem ersten Date. Vielleicht sollte ich doch nicht hingehen und mich so auch einfach nicht in Versuchung führen? Oder bin ich mit meiner jetzigen Situation unglücklich? Liebe ich ihn noch?

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7.0 TuKSuB: Podcast Nr. 2 - Erste Erfahrungen mit dem iPhone 4

Nach einiger Zeit mit dem neuen iPhone 4 wollen wir auch im Podcast auf die Neuerungen eingehen. Besonders überrascht hierbei der neue GPS-Empfänger, über den sogar eine exakte Ortung in Gebäuden nun gar kein Problem mehr darstellt. Eine neue Qualität der Fußgängernavigation macht das iPhone 4 damit möglich. Um den aktuellen Standort angezeigt zu bekommen, verwenden wir im Podcast die beiden kostenlosen Programme Geo Locate und MyPosition auf einem iPhone 3GS, einem iPad und dem iPhone 4. Welcher Apfel wird das Rennen gewinnen? Außerdem werfen wir einen Blick in die iBooks-Anwendung und den iBook-Store.

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7.1 TuKSuB: Podcast Nr. 3 - Vorstellung des iPhone 4 - Teil 1

In dieser Podcast-Episode gehen wir genauer auf die Neuerungen im iPhone 4 ein, fügen eigene erste Erfahrungen hinzu und widmen uns der "Antennagate-Affäre". Themen sind in dieser Folge unter anderem das neue Design, das Retinadisplay, der Akku, der Speicher, die überarbeiteten Sensoren, der neue Gyroskop, das A-GPS und die Antennen im iPhone 4.

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7.2 TuKSuB: Podcast Nr. 4 - Vorstellung des iPhone 4 - Teil 2

Im letzten Teil unserer iPhone 4 Besprechung sehen wir uns nun noch die Kamera, die FaceTime-Videotelefonie, die HD-Videofunktionen, die Mikrofone, die MicroSIM, die Preise, die Unterstützung von Braillezeilen, weitere Hilfsmittel wie Zoom, Schriftenkonfiguration, Invertierung, den VoiceOver-Screenreader und Möglichkeiten zum Anschluss von Bluetooth-, USB-, und Dock-Tastaturen näher an und schließen damit unseren Bericht über das neue iPhones ab.

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7.3 TuKSuB: Podcast Nr. 5 - Schieberegler mit VoiceOver bedienen

Auf Hörerwunsch hin erklären wir in dieser kurzen Episode, wie man am einfachsten und besten die Schieberegler-Elemente im iOS mit dem integrierten VoiceOver-Screenreader einstellen kann.

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7.4 TuKSuB: Podcast Nr. 6 - Wie kommt die Sekretärin in die Hosentasche?

Ganz frisch in den AppStore kommt die Diktiersoftware Dragon Dictation von Nuance, mit der sich fantastisch längere Diktate in das iPhone sprechen lassen, die von der Software dann fehlerfrei und ohne vorheriges Stimmentraining erkannt und in Text umgewandelt werden. Anschließend lässt sich der eingesprochene Text weiter verwenden und beispielsweise als SMS, Twitternachricht, per E-Mail oder in den eigenen Facebook-Account auf Knopfdruck versenden, oder in die Zwischenablage für beliebige andere Anwendungen kopieren. Kaum zu glauben, aber auch dieses Programm kommt völlig kostenlos auf das iPhone, das iPad oder den iPod touch ...

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7.5 TuKSuB: Flüssiges Metall am iPhone 4 ...?

Laut einer Börsenpflichtmitteilung hat sich Apple die Exklusivrechte an der Technologie des Unternehmens Liquidmetal gesichert. Die kalifornische Firma ist ein Spezialist für Metalllegierungen mit einer losen Gitterstruktur, was bisweilen auch als flüssiges Metall bezeichnet wird.

Zwar kauft sich Apple ständig Nutzungsrechte ein und es vergeht kaum eine Woche, wo nicht neue Patente eingereicht werden, aber meine Theorie war ja, dass Apple vermutlich versuchen könnte, die Antenne des iPhone 4 zu beschichten um deren Empfindlichkeit gegenüber Störeinflüssen durch direkten Kontakt zu kompensieren. Da passt diese Meldung eigentlich ganz gut in meine Prognose. Da die Bumper-Free-Aktion bis Ende September läuft, vermute ich eine Info sogar auf der September-Pressekonferenz zu den neuen iPods.

Für mich ganz persönlich, war das aber kein Grund auf Modellpflege zu warten, da ich selbst hier im Test keine Probleme hatte. Auch alle mir bekannten Blogger und Podcaster, oder Redaktionskollegen haben kein "Problem", beim Telefonieren mit dem iPhone 4. Rekonstruieren konnte Jeder das Absenken der Netzempfangsqualität und bei ohnehin schlechtem Netz kurz vor Verbindungsabbruch kann man mutwillig damit auch ein Gespräch beenden ... aber eben auch nicht mehr. Wer nun aber ganz viel Angst hat, dass er Probleme mit einem iPhone 4 bekommen könnte und eigentlich sonst gern so ein Ding hätte, sollte vielleicht noch zumindest bis September warten, ob Apple sich hierzu auf der iPod-Präsentation äußert und dann speziell legierte neue Geräte in den Handel wirft.
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7.6 TuKSuB: Kommunikation zwischen Gehörlosen und Blinden

Menschen, die von Geburt an gehörlos sind, verfügen normalerweise nicht über denselben Wortschatz, wie hörende Menschen. Das hängt damit zusammen, dass man ihnen in der Kindheit nicht den kompletten Wortschatz vermitteln kann und schon im Säuglingsalter das Hören und Nachplappern der ersten gesprochenen Wörter schlicht gänzlich fehlt. So ist es für gehörlose Menschen auch im Internet nur sehr schwer und bedingt möglich, die für sie relevanten Informationen aus den ausschmückenden Textinhalten für sich heraus zu fischen. Gehörlose wären in einem regionalen Veranstaltungskalender beispielsweise nur auf Stickwortsuche zu den Fragen "Was?", "Wann?" und "Wo?". Mit dem meisten ausschmückenden Ballast um diese wenigen nötigen Informationen drum herum, wissen viele Geburtsgehörlose dann wenig anzufangen - ja solcher Text kann sogar zu einer echten Barriere werden. Unterhalten können sich gehörlose Menschen über die Gebärdensprache, wo mittels Hand- und Kopfbewegungen eine Art Anreihung von Stichworten vermittelt wird, die dann den Sinn der Mitteilung wiedergeben. Wer sich für die Gebärdensprache interessiert und sie erlernen möchte, findet übrigens dafür auch mehrere ganz hervorragende Applikationen im AppStore für iPhone, iPod touch und das iPad. Die meisten Menschen verstehen nachvollziehbarer Weise die Gebärdensprache nicht und können oft nur raten, was sich hinter den optischen Zeichen des Gehörlosen verbergen könnte. Auch hier zeigen aber neue Technologien, wohin die Zukunft führen kann. Kinect ist eigentlich eine Bewegungssteuerung von Microsoft vornehmlich zur Ansteuerung ihrer XBox-Spielekonsolen entwickelt. Doch sie kann auch Gebärdensprache in Wörter übersetzen, so dass der sehende Gesprächsteilnehmer die Bedeutung komfortabel am Bildschirm einfach ablesen kann und der gehörlose Mensch sehr natürlich an Gesprächsrunden teilnehmen kann. Sie selbst können wiederum trainiert relativ zuverlässig die Gespräche von den Lippen ablesend verfolgen. Eine weitere Kommunikationsart, die vor allem von Taubblinden verwendet wird, ist das Lorm-Alphabet, auch Tast- oder Hand-Alphabet genannt. Dabei werden die Buchstaben oder Lautzeichen in die Handfläche gestrichen und getippt. Auch hier gibt es wieder die Hürde, dass die Form der Kommunikation erst wieder von allen Gesprächsteilnehmern erlernt werden muss. Denkbar wäre aber selbstverständlich auch, dass Software das Gespräch verfolgt und wieder als Gebärden-Gesten auf dem Bildschirm darstellt. Blinde in eine solch gemischte und interessante Diskussion zu integrieren, wäre mittels Software sogar noch einfacher, denn die per Kinetic-Bewegungssteuerung erfassten Gebärden übersetzt in Worte dann per Sprachausgabe auch noch akustisch wiederzugeben, dürfte die kleinste technische Herausforderung sein. Den nächsten Schritt, dann noch eine Sprachübersetzung zu integrieren, um eine Kommunikation auch mit Menschen verschiedenster Muttersprachen zu ermöglichen, rückt in vorstellbare Nähe. Alle Techniken im Einzelnen sind vorhanden und funktionieren durchaus bereits brauchbar - der Mensch muss diese unterschiedlichen Technologien nur noch miteinander verknüpfen, um Menschen aus aller Welt, behindert oder nicht zusammen zu führen. Da wir gerade eine Phase erleben, in der mobile Geräte in die Leistungsfähigkeit und den Funktionsumfang großer Computer hinein wachsen, dürfte der Weg zum Universal-Translator aus Star Trek gar nicht mehr so weit entfernt sein ...
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7.7 TuKSuB: OpenAppMarket - die alternative AppStore-Alternative

Gern und immer wieder kritisiert in den verschiedenen Medien und von Anwendern und Entwicklern der i-Geräte gleichfalls wird immer wieder der AppStore von Apple. Wer seine Software über diesen zentralen Anlaufpunkt verteilen möchte, genießt den Vorteil, dass viele Millionen potenzielle Interessenten auf das eigene Programm stoßen und möglichst Viele darunter diese Software auch installieren und benutzen. Möchte man für diese Arbeit einen verdienten Geldbetrag auf seinem Konto sehen, kommen weitere Vorteile zum Einsatz. Einerseits können Entwickler sich dem iAd-System von Apple anschließen. Hierbei dürfen sehr große Werbepartner, an die man als kleiner Entwickler niemals heran kommen würde, interaktive Werbung an dafür vorgesehenen Stellen und zwar auch unter Berücksichtigung der barrierefreien Zugänglichkeit mit den im iOS enthaltenen Hilfsmitteln in den Applikationen einblenden. Der Entwickler erhält dafür Geld und bekommt somit seine Arbeit bezahlt - kann aber wiederum trotzdem seine Programme völlig kostenlos oder mit kleinem Münzbetrag viel günstiger anbieten, als er es ohne das iAds bereit stellen würde. Apple kümmert sich sozusagen um die großen Werbepartner direkt und jeder noch so kleine Entwickler kann seine Applikationen kostenlos im AppStore anbieten und trotzdem durch Werbung finanziert seinen verdienten Obolus in Empfang nehmen. Anwender, die nutzbringende Applikationen installieren möchten, aber kein Geld dafür investieren wollen oder können, dürfen sich über das "Gratis"-Preisschild im AppStore freuen. Es entsteht eine Win-Win-Situation. Werbepartner finden weltweit oder Ortsbezogen Empfänger und Aufmerksamkeit für ihre Werbung. Teilweise besteht gute Werbung sogar wiederum aus kleinen interaktiven Programmen, wie einem Autorenn-Spiel mit einem neuen Produkt eines internationalen Automobilherstellers. Gut gemachte Werbung kann hierbei sogar seinen sonst oft nervenden Charakter verlieren. Die Entwickler können durch einen ungewöhnlich günstigen Preis oder sogar bei kostenloser Verfügbarkeit weit mehr Anwender erreichen, als für einen der Entwicklung sonst angemessenen Preis. Falls Anwender lieber bezahlen möchten, statt Werbung im Programm zu finden, können zwei unterschiedliche Versionen des Programms zur Verfügung gestellt werden unter geringstem Mehraufwand. Und Anwender freuen sich darüber, sehr gute Software, die durch Lizenzgebühren oder den hohen Entwicklungsaufwand ansonsten einen für die Anwender zu hohen Preis kosten würden, Diese mit Werbung finanziert vollumfänglich völlig kostenlos installieren zu können.

Da der AppStore die zentrale Quelle für Software und künftige Anwender gleichfalls ist, stehen die Chancen also hoch, gutes Geld damit zu verdienen, auch wenn das Programm je Installation vielleicht nur zu 79 Eurocent über den virtuellen Ladentisch geht. Dreißig Prozent davon gehen an Apple für die Bereitstellung des Angebotes und einen Supportaufwand, das finanzielle Management und den Support bei der Entwicklungsarbeit selbst. Denn jede Einreichung einer Applikation wird durch Apple geprüft. Einerseits, um es konform mit den Nutzungsbedingungen zu halten und andererseits auch, um den Entwickler anzuhalten, eventuell gravierende Programmierfehler noch zu überarbeiten. Nicht selten erhält der Entwickler hierzu relativ ausführliche und individuelle Hilfestellung, um sein Programm zu verbessern, damit es auf allen Geräten gleichfalls sorgenfrei funktioniert. Zusätzlich zu der Gewinnbeteiligung sind dann vom Entwickler nicht ganz hundert US-Dollar an Apple zu zahlen für die Bereitstellung der stets aktuellen Entwicklerwerkzeuge, sehr umfangreiche Dokumentation und weitere Support-Unterstützungen. Ab dann kann die Goldgräberstimmung im AppStore auch schon starten. Auch ein Vorteil - durch den recht abgeschotteten AppStore und die überwiegend sehr kleinpreisigen Programme, die zudem auch noch kostenfrei von weiteren Anwendern im Familienkreis mit genutzt werden können, sind Raubkopien ein weitaus kleineres Thema, als auf anderen Plattformen - sicherlich dann wiederum ein weiterer Grund, weshalb sich die Preise der Apps in diesem Verteilweg immer sehr human gehalten haben. Insgesamt ein gutes System - der AppStore wirkt deutlich aufgeräumter und regelrecht "entmüllt" verglichen mit einem Android-Market oder auch dem Cydia-Store auf der eigenen Plattform, wo jeder Softwareschnipsel sich verewigt, den die Welt so manches Mal nicht braucht. Soweit zu den Vorteilen ...

Die Nachteile passieren dann, wenn es eigentlich wünschenswerte Programme immer wieder einmal nicht in den AppStore schaffen. Das kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Vielleicht wurde unglücklicherweise an beliebiger Stelle eine Grafik verwendet, die dem angebissenem Apfel des Apple-Logos zu ähnlich wirkt. In dem Fallt hat Apple Bedenken, dass solche App versehentlich für ein Apple-Produkt gehalten werden könnte. Ein anderes Mal stört ein durch Apple rechtlich geschützter Begriff ... einen Podcatcher "iPodplayer" oder ähnlich zu nennen, ruft geradezu danach, von der Kontrollinstanz abgewiesen zu werden. Aber auch Missbrauch der API-Schnittstellen auf dem iPhone werden meistens abgefangen. Ein Programm, welches wirkliches Multitasking nutzen möchte und im Hintergrund ständig aktiv bleiben muss, kann nur die entsprechende API dazu verwenden und bleibt höchstens noch zehn Minuten aktiv nach Beendigung durch den Anwender. Ein Entwickler löste das Problem, in dem er einen geräuschlosen Musiktitel in Dauerschleife abspielen ließ. So konnte das Programm ständig aktiv bleiben und arbeiten. Dies war aber nicht im Sinne des Erfinders und wurde nicht für den AppStore zugelassen mit Begründung und einiger Vorschläge, das Problem anders zu lösen. Denn Apple versucht auch im Griff zu behalten, das mehrere parallel ständig mit laufende Apps nicht den ohnehin belasteten Akku in kürzester Zeit entleeren können. Auch ungern gesehen sind Emulatoren, die ältere Computersysteme oder Spielekonsolen auf das iPhone bringen wollen. Und was die prüderen Amerikaner ganz gewiss nicht auf ihrem iPhone sehen wollen, ist zu viel Haut. Die Grenze war bis vor etwa einem Jahr noch bei wenigstens leicht bekleideten Frauen gesetzt. Effekt - völlig nutzlose Apps mit der Anzeige diverser Bikinischönheiten überschwemmten den AppStore zu tausendfach. Nicht nur Frauen in den USA beschwerten sich auch über diese Form der Darstellung von Frauen und so räumte Apple gründlich auf und hat aber nach wie vor das Problem der Begründung seiner Zensur. Warum darf ein renommiertes Hochglanzmagazin immer noch leicht bekleidete Menschen in seiner App zeigen, während tausende andere weniger namhafte Anbieter aus dem AppStore verbannt wurden?

Ob jemand nun solche Programme im AppStore wirklich vermisst, sei dahin gestellt. Was sicherlich ebenfalls Vor- und Nachteil zugleich ist, sind der Ausschluss systemweit agierender Programme. Jede App im AppStore hat einzig Zugriff auf viele hundert APIs, die Apple jeder App zur Verfügung stellt. Ansonsten läuft jedes Programm in seiner abgeschotteten Sandbox, kommuniziert also mit dem Gerät nur über diese APIs und läuft immer nur für sich allein. Stürzt es ab, kann es in keinem Fall auch Grund zum Absturz für ein anderes Programm oder gar das gesamte Betriebssystem werden. Es kann lediglich über eine API aktuelle Daten der Sensoren abfragen, eine URL an den Browser weiter reichen oder einen Musiktitel dem integrierten Player zum Abspielen übergeben. Das Arbeitsprinzip macht aus dem iPhone dadurch eines der stabilsten mobilen Geräte mit derartiger Komplexität. Hunderte installierte Programme machen das iPhone weder labiler noch generell langsamer, abgesehen von Suchfunktionen. Das System ist kaum aus der Ruhe zu bringen.

Wer nun aber mit einem Systemabsturz und gelegentlichem Neustart durchaus leben kann - genauso wie bislang auf WindowsMobile- oder Symbian-Plattformen eben auch und sich ein deutlich offeneres Gerät dafür wünscht, installiert sich ein so genanntes Jailbreak, bei dem vor allem Rechtevergaben und Sicherheitseinstellungen auf dem iPhone geändert werden und der alternative Cydia- und ggf. noch Rock-Store installiert werden. Hierüber kommt dann ein ebenso offenes System auf das iPhone, wie man es von anderen Plattformen gewohnt ist. Cydia und Co. bieten bereits zig verschiedene, oft thematisch vorsortierte Paketquellen an, die größtenteils noch hinzu gefügt werden müssen, um die Softwareauswahl in den alternativen Stores drastisch anzureichern. Es entsteht ein ähnlich undurchschaubares und mit allerlei Unwichtigem vermüllter Store, wie man ihn auch im Android-Market erlebt. Ein Stöbern nach Interessantem macht dann kaum noch Spaß. Übrig bleiben die Cydia-Empfehlungen und die gezielte Suche nach Programmen, die man gern installieren möchte. In den alternativen Stores ist das Meiste gewohnt kostenlos, aber nicht alles. Hier versammelt sich eben auch restlos alles, was an der AppStore-Kontrolle kläglich scheiterte oder nie eingereicht wurde, da man bewusst auf Bedingungen Apples keine Rücksicht nehmen konnte. Das tritt beispielsweise bei allem auf, was das Betriebssystem des iPhone erweitert und Funktionen ergänzt, die man bisher vermisst hat. Insgesamt bieten Cydia und Rock ein noch mal Mehrfaches an Softwarepaketen zur Installation, als der ohnehin schon umfangreich mit über dreihundert Tausend Applikationen befüllte AppStore und macht das iPhone, den iPod touch und das iPad individuell an die Wünsche seines Anwenders anpassbar. Leider nutzen Anwender Cydias den Store allerdings auch um illegal AppStore-Programme am bezahlten Weg vorbei auf ihr Gerät zu installieren und versuchen dabei selbst solch geringpreisige Programme im Wert von gerade einmal 79 Eurocent kostenlos zu installieren. Hierdurch kam das Jailbreaking samt der alternativen Stores leider immer wieder in eine Ecke, in die sich deren Community nie sehen wollte. Das Jailbreaking ist nicht illegal, wie ein Gericht in den USA kürzlich erst wieder feststellte. Apple darf jedoch in solchen Fällen eine Garantieleistung verwehren. Zudem wird das geöffnete Gerät selbstverständlich angreifbar, da die Kontrollinstanz von Apple umgangen wird. Wer sein Gerät einem Jailbreak unterziehen möchte, sollte sich zuvor unbedingt Vor- und Nachteile gut überlegen.

Ein iPhone-Anwender muss sich also mit dem geschlossenen System Apples zufrieden geben und nur die Programme verwenden, die im AppStore zur Verfügung stehen oder aber er muss sein Gerät einem Jailbreak unterziehen, um alle Programme zu installieren, auch wenn deren Gefahr nicht immer erkennbar ist? Nein, muss er natürlich nicht. Ich selbst beschäftige mich derzeit mit der Applikations-Entwicklung unter mobilen Geräten und stellte mir schnell die Frage, was aus den anfänglichen "Vertriebswegen" auf dem iPhone geworden ist. Denn entweder wissen es viele Anwender einfach nicht oder aber sie haben es im Trubel um den AppStore längst vergessen, aber das iPhone gab es schon lange vor dem AppStore und natürlich gab es auch zu den Anfangszeiten ausreichend Konzepte, wie man für Apples mobile Geräte Applikationen entwickeln und auf das i-Gerät installieren kann. Anfänglich stellte sich Apple Apps auf dem iPhone ganz einfach als WebApps konzipiert und einfach durch das Hinzufügen direkt aus dem Safari-Browser heraus vor. Als zunächst mal grundlegende Programmierkenntnisse genügen HTML- und Javascript-Kenntnisse aus, um ein grafisches Benutzerinterface für das iPhone zu zaubern und die von Apple bereit gestellten API-Schnittstellen bedienen zu können. Es lassen sich also auch über solche WebApps beispielsweise die Sensoren des iPhones abfragen, um mit den eingehenden Daten innerhalb eigenen Programms umzugehen. Eine WebApp verhält sich hierbei zunächst einmal gar nicht anders als jede andere App auch, die über den AppStore installiert wurde. Es sind sogar eine ganze Menge der AppStore-Programme zunächst als WebApp entwickelt, und dann lediglich über das XCode-Entwicklerwerkzeug importiert und zu einer "normalen" App konvertiert worden. Hauptunterschied ist lediglich erst einmal nur, dass eine WebApp immer nur online funktionieren kann, während die Apps im AppStore auch ohne Internetverbindung zumindest erst einmal fehlerfrei gestartet werden können. Grundsätzlich unterliegen solche WebApps auch nicht einer Kontrollinstanz von Apple, arbeiten aber dennoch abgesichert in ihrer Sandbox, so dass der Anwender sich kein gravierendes Sicherheitsrisiko auf seinem Gerät installieren kann. Und so gibt es über die Jahre hinweg auch unter den WebApps eine unüberschaubare Anzahl und zudem hat ein Entwickler die Möglichkeit individuell und ohne spezielle Entwicklerwerkzeuge oder besondere Kenntnisse komplexerer Programmiersprachen für sich und Andere nützliche Software zu entwickeln und auf seine mobilen Geräte installieren und einsetzen zu können, ohne das Apple hierbei irgendeine Kontrollmöglichkeit zwischen geschaltet hat. Das dieser Entwicklungs- und Vertriebsweg schon längere Zeit nicht mehr offensiv durch Apple beworben wird, dürfte sicherlich seinen Ursprung im AppStore habe, wo Apple an jeder verkauften App, an den Entwicklern selbst und neuerdings auch über das Werbesystem iAd gutes Geld verdienen möchte und auch kann. Hier würde ein zu stark genutztes alternatives und völlig kostenloses wie unkontrollierbares Vertriebssystem sicher stören. Da die Verbreitung der WebApps aber früher als über den AppStore bestand und es keinen Grund zum Jammern über den Erfolg des AppStores gibt, stehen diese Wege samt bereit gestellter API-Schnittstellen für interessierte Entwickler nach wie vor zur Verfügung.

Dieser völlig dezentrale Weg hat aber einen klaren Nachteil - wie kommt der Anwender zu dem Programm, das er gerade sucht? Und wo kann sich der Anwender über Verfügbares erkundigen? Vor Apples AppStore gab es nahezu auf jeder Plattform genau diese Problematik. Ein wenig Abhilfe schafften dann spezielle Webkataloge, die so viele verfügbaren Programme zusammen sammelten, wie möglich war. Und genau hier kommt auch auf dem iPhone ein Dienst ins Spiel, der sich OpenAppMarket nennt. Auf dem mobilen Safari ist einfach nur die Internetadresse ...

www.openappmkt.com

... aufzurufen, um diesen WebApp-Store zu starten. Hier tummeln sich ganz nach dem AppStore-Vorbild in Kategorien, Charts und mit Suchfunktion einsortiert bereits tausende solcher OpenApps und es werden stetig mehr, da der Dienst noch gar nicht allzu lang arbeitet. Die weit meiste Menge an Applikationen ist auch hier völlig kostenlos zu installieren, in dem die ausgewählte Software über den Browser dem Springboard des iPhones einfach hinzugefügt wird. Es wird ein Programmsymbol auf dem Desktop erscheinen, über das man als Anwender ganz normal solche App starten kann. Auch ein Entfernen nicht mehr benötigter Apps verhält sich wie bei jeder anderen App auch und selbst bei der Arbeit mit diesen Programmen bemerkt der Anwender üblicherweise keinerlei Unterschied zwischen Programmen aus dem AppStore oder über den OpenAppMarket installiert. Die Auswahl im alternativen Store ist zwar längst nicht so umfangreich und bei weitem nicht so hochwertig, wie im großen kommerziellen Vorbild, aber ein Stöbern lohnt sich selbstverständlich trotzdem. Vor allem aber lädt diese alternative App-Entwicklung vielleicht noch einige Programmier-Einsteiger ein, denen Apples Hürden zur eigenen App auf einem iPhone, dem iPod touch oder dem iPad bisher zu steinig waren. Auf jeden Fall stehen auf den mobilen Apple-Geräten ausreichend Alternativen zur Verfügung, um an gute und nützliche Software zu gelangen und mit geringem Aufwand auch einfachere Software selbst entwickeln und sofort auf den Geräten einsetzen zu können.
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7.8 TuKSuB: Farberkennung mit dem iPhone

Ein Farberkennungsgerät aus der Hilfsmittelbranche angeboten kostet in etwa so viel, wie ein neues iPhone von Apple. Der Vergleich hinkt? Schließlich ist das iPhone ein Smartphone und bietet seinem Anwender keine Möglichkeit an, damit Farben zu erkennen. Nun, ob das iPhone gegenüber solcher Geräte schlechter, genauso gut oder besser in dieser Disziplin arbeitet, vermag ich mangels der teuren Farberkennungsgeräte leider nicht zu beurteilen. Das es aber auch für diesen Bereich brauchbare Lösungen im AppStore gibt, die keine oder beinahe keine weiteren Kosten verursachen, hätte man sich schon nahezu denken können. Darunter fallen jedoch erst einmal viele Programme, die einem sehbehinderten oder gänzlich blinden Menschen weniger hilfreich sind. Die Farben werden stets über die integrierte Kamera zuverlässig erkannt. Bei einigen Programmen muss man die Farbe im Kamerabild noch fokussieren - das hilft der Genauigkeit und macht jedoch die Bedienung zusätzlich schwierig, wenn man ohne Sehrest die Farbe bestimmen möchte. Andere Programme nehmen der Einfachheit halber immer die Mitte des Kamerabildes und nutzen einen kleinen Ausschnitt, um die Farbe zu bestimmen. In allen Fällen, wird die erkannte Farbe dann sehr exakt in den unterschiedlichen Farbwerten angezeigt. Hierbei erscheinen dann die Farbwerte in den RGB-Werten für den Anteil Rot, Grün und Blau und richtet sich somit an übliche Werte in der Darstellung am Bildschirm. Dann gibt es noch die Ausgabe als CMYK-Werte. Das CMYK-Farbmodell bildet vor allem die technische Grundlage für den modernen Vierfarbdruck. Auch ein gern genutzter Ausgabewert eignet sich als Hexadezimales Modell für die Webseitengestaltung. Je nach Applikation wird mindestens ein Ausgabemodell oder auch alle Drei angezeigt. Wer mit den Werten als Anwender etwas anfangen kann, weiss sich hiermit bereits gut zu helfen und kann sich vorstellen, ob der fotografierte Pullover nun der Rote von der Oma gestrickt oder der Blaue vom letzten Geburtstag ist. Würde es jedoch nur solche Programme geben, wäre dies kaum eine Erwähnung wert - schon gar nicht mit einer Nennung professioneller Geräte im selben Absatz.

Das Programm Color Detector von G.P. Imports, Inc. geht jedoch einen anderen Weg und interpretiert die Farben selbständig. Die Software bedarf keinerlei weiterer Bedienung. Das Programm wird gewohnt gestartet, öffnet die Kamera des iPhones und nutzt deren Mittelbereich zur Erkennung (laut Entwicklerangaben) jeder Farbe aus über zehn Millionen möglichen Farbkonstellationen, was in der Tat jede vorstellbare Farbe in etwa abdecken dürfte. Die erkannte Farbe wird in einem Kontrollkästchen auf dem Display ganzflächig eingeblendet und zudem in Worten beschrieben. Zusätzlich bietet der Color Detector per Text-to-Speech-Technologie auch die erkannte Farbe als Sprachausgabe an. In der Praxis funktioniert die Farberkennung so, dass man das iPhone einfach in Richtung des zu erkennenden Objektes halten muss und das Programm im Sekundenintervall automatisch spricht, welche Farbe das Objekt hat. Es ist kein Auslöser oder überhaupt irgend eine Aktion des Anwenders nötig, so dass man in aller Ruhe das Objekt auch systematisch mit dem iPhone erfassen kann, um beispielsweise auch mehrere Farben zu erkennen und festzustellen. Auf diese Weise macht es sogar Sinn Dinge wie Zucker, Salz, Mehl oder Gewürze einfach nur in unterschiedlich farbenen Frischhaltedosen aufzubewahren. Das iPhone hat man ohnehin vielleicht in der Hosentasche und somit schnell zur Hand - über die Dosenreihe zielen, bis der nette Herr im iPhone etwas von blauer Farbe erzählt und ich habe das Salz zur Hand. Einen kleinen Schönheitsfehler hat das ansonsten recht nützliche Programm aber leider dennoch - es spricht leider die Farben nur in englisch aus. Wer die englischen Begriffe nicht versteht, müsste dann also noch Vokabeln pauken, wenn er sich mit dem Color Detector anfreunden will.

Während es unter den zuvor genannten Farberkennungsprogrammen, die einfach nur Farbmodelle anzeigen, genügend völlig kostenlose Auswahl im AppStore gibt, kostet der Color Detector den (nach "Gratis") am zweit häufigsten im AppStore anzutreffenden Preis von 79 Eurocent. Das Programm ist eine klare Empfehlung für alle Anwender, die gern eine Farberkennung haben möchten und denen die Geräte aus der Profiliga bisher immer viel zu teuer waren. Da der im September erwartete neue iPod aller Wahrscheinlichkeit nach mit einer Kamera ausgestattet werden soll, wäre in dem Fall sogar diese Kombination deutlich preiswerter, selbst wenn man das Applegerät ausschließlich zur Farberkennung benutzen würde.

Programm: Color Detector
Kategorie: Dienstprogramme
Version: 1.0
Größe: 2.7 MB
Sprache: Englisch
Entwickler: Gp Imports Inc, Software Development
Link: http://itunes.apple.com/de/app/color-detector/id357133278?mt=8
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7.9 TuKSuB: Podcast unter iOS

Ich hatte bereits vor Monaten über brauchbare Alternativen für Podcast-Freunde auf den mobilen Apple-Geräten berichtet. Für die Anwender, denen die Verwaltung ihrer Podcastfeeds über iTunes zu umständlich ist, existieren im AppStore bereits eine ganze Reihe solcher Alternativen. Der damals empfohlene Podcatcher "RSS Player Podcast Client" ist trotz Versionsaktualisierung leider immer noch relativ labil und stürzt gelegentlich ab. Zudem scheint es teilweise Probleme mit der Pushbenachrichtigung bei neuen Episoden der eigenen Lieblingspodcastfeeds zu geben. Unter iOS4 steht ein wenig überarbeiteter Nachfolger zur Verfügung mit dem Namen "Podcaster". Doch auch hier werden in den Rezensionen bereits wieder Abstürze gemeldet. Zeit also, sich einen weiteren Podcatcher anzusehen, der vielleicht weniger funktionsreich und dafür weitaus stabiler arbeitet. Ein solches Programm nennt sich "Podfisher", das gegenüber dem RSS Player und Podcaster nicht aus der Ruhe zu bringen ist und sogar einigen Komfort bietet, der im RSS Player nicht ganz so hervorragend umgesetzt wurde. Der Podfisher scheint sich die Feed-Datenbank von iTunes zunutze zu machen. So sind der deutliche Großteil aller idR. gesuchten Podcasts über die Suchfunktion im Podfisher schnell gefunden, auch wenn man lediglich nach Stichworten gesucht hat und dann mit weiterem Fingertipp abonniert. Man findet dadurch nicht nur sehr schnell seine Lieblingspodcasts ohne eine einzige Adresse zu kennen oder einzugeben (was alternativ selbstverständlich auch möglich ist), sondern über die Suche bestimmter Begriffe auch sehr leicht weitere unbekannte Podcasts, die thematisch vielleicht auch noch interessant sein könnten. Der Podfisher ist beinahe perfekt mit VoiceOver bedienbar. Ich konnte lediglich eine Stelle finden, wo der Screenreader einfach nur "Taste" vorliest. Leider sind dies zwei wichtige Schaltflächen nebeneinander. Und zwar in der Episode, die man dann gern sich anhören möchte. Die "Taste", die VoiceOver zuerst findet, dient zum Sprung direkt in den Feed innerhalb der iTunes-App geöffnet und ist dafür gedacht, um sich die Episode dort herunter zu laden. Die zweite Schaltfläche liest VoiceOver gleich als nächstes nur mit "Taste" - dies ist die Abspieltaste und startet die gerade angezeigte Episode sofort ohne Verzug und streamt sie, wobei ein sehr großer Puffer im Hintergrund während des Streaming weiter gefüllt wird, so dass man auch bei Verbindungsabbrüchen viele Minuten (bisher getestet über eine halbe Stunde - gut möglich, dass generell die komplette Episode gepuffert wird) sich die gespielte Episode weiter anhören kann. Sowohl das Programm als auch der Stream laufen absolut stabil und völlig problemlos. Der Podfisher macht bei einer zumindest gelegentlichen Internetanbindung also richtig Spaß, da er Podcasts sofort abspielt und während dessen einfach den Rest der Episode schon nach lädt. Möchte man sich aber Episoden für ein späteres Offline-Hören auf das iPhone, iPod touch oder das iPad laden, ist der Weg über das aus dem Podfisher geöffnete iTunes vielleicht etwas umständlich. Das zumindest kann der RSS Player und Podcaster nach wie vor besser. Als streamender Podcatcher zuhause würde ich jedoch den Podfisher bevorzugen. Push-Benachrichtigungen, sobald neue Episoden erschienen sind, bietet der Podfisher leider auch noch nicht. Feeds lassen sich jederzeit einzeln oder komplett aktualisierend auf neue Episoden überprüfen oder auch automatisch bei jedem Start des Podfishers. Die Anzahl neuer noch nicht gehörter Episoden wird per Badge-Counter am Programmsymbol angezeigt. Zu den Podcasts und jeder Episode werden im Podfisher allerlei Informationen angezeigt und selbstverständlich auch durch VoiceOver vorgelesen. Die Bedienung ist durch das gesamte Programm gut durchdacht und intuitiv nachvollziehbar, sowie bis auf die zwei unbenannten Schaltflächen sogar vorbildlich.

Programm: Podfisher Version 1.0.3
Preis: 2,39 Euro
Größe: 1,0 MByte
Sprache: Englisch
Anbieter: Le Mayor Software
Kompatibel: iPhone, iPod touch, iPad, ab OS 3.0
Link: http://itunes.apple.com/de/app/podfisher/id361271974?mt=8
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8.0 TuKSuB: Redaktionelle Qualität in der IT-Branche

Die IT-Branche scheint ständig schnelllebiger zu werden, was in vielen Bereichen zu deutlichen Qualitätseinbußen führt. Hersteller haben weniger Zeit, neue Produkte ausgiebig im Einsatz zu testen, bevor Diese an die Kunden ausgeliefert werden. Die Geräte reifen dann wie Bananen erst beim Anwender. Lassen sich die Hersteller mehr Zeit bis zur Produkteinführung in den Markt, ziehen die Mitbewerber vorbei, bringen gleichwertige Konkurrenzmodelle vorher auf den Markt und bekommen dadurch oft das größte Stück vom Kuchen ab. An dieser Situation lässt sich wohl wenig ändern und hierbei lassen sich mittlerweile die meisten gefundenen Fehler nachträglich durch Aktualisierungen der Betriebssoftware, also der Firmware schnell und einfach korrigieren.

Aber auch die begleitende Informationsbranche, die über neue Hard- und Software oder Dienste berichtend informiert, sieht sich dem Zeitrafferproblem gegenüber und so wird auch hier deutlich wahrnehmbar immer mehr an der Qualität der Arbeit gespart. Oftmals heisst hier das Zauberwort abkupfern um Meldungen unreflektiert weiter zu verteilen, die aus dann hoffentlich seriösen Quellen stammen. So scheint es teilweise manchmal, als würde die eine Sau durch das IT-Dorf getrieben, obwohl die vorherige Sauerei noch gar nicht das Dorf verlassen hat. Da wird schnell aus einem rekonstruierbarem Empfangsverschlechterungshandgriff ein Medienereignis, als ginge es um das Überleben der zivilisierten Bevölkerung. Kopfschüttelnd verfolgen derweilen Diejenigen das Spektakel, die es laut der Schlagzeilen am härtesten getroffen hat und telefonieren ungeniert mit ihrem "Empfangsproblem" einfach weiter. Ein Anwender entdeckt ein kritisches kaum zu fassendes Sicherheitsloch, als er seinen Linux-Computer mit angeschlossenem iPhone startet und ohne jedes weitere zutun auf Verzeichnisinhalten des Gerätes zugreifen kann. Sofort wird die Neuigkeit von den Medien aufgegriffen und als Schlagzeile an den Mann gebracht. Tatsächlich handelte es sich um das Verzeichnis, indem das iPhone die mit dem Gerät aufgezeichneten Fotos und Videos jedem Computer ganz normal bereit stellt. Ein Blick in den Windows-Arbeitsplatz genügt - auch dort ist der Ordner namentlich dem Gerätenamen entsprechend zu finden und problemlos zu öffnen. Dann wird über den in den AGB's legitimierten Datendiebstahl philosophiert, obgleich es hierbei um die rechtliche Absicherung von technisch relevanten Funktionen geht, die deren Anwender zwar im Alltag benutzen möchten, aber das, ohne die nötigen Voraussetzungen dafür zu schaffen. Denn wenn man Geräte mit bestmöglicher Geolokalisierung mittels der assistiven GPS-Positionsbestimmung verwenden möchte, müssen diese zusätzlich benötigten Daten irgend woher kommen. Im A-GPS von Apple werden hierzu weitere Daten wie Mobilfunkmasten und WLan-Netze samt Kennung und Feldstärken zusammen mit den GPS-Koordinaten anonymisiert erfasst und wiederum jedem Anwender zur sekundenschnellen und auf wenige Meter exakten Positionsbestimmung - auch dort, wo der nötige Sichtkontakt zu den GPS-Satelliten fehlt, zur Verfügung gestellt. Zeitgleich kann dies zur Positionsbestimmung eines gestohlenen oder verlorenen Gerätes genutzt werden. Und natürlich ist auch ortsbezogene Werbung über das iAds-System von Apple dadurch machbar. Damit diese Daten erhoben, gespeichert und zur weiteren Nutzung wieder an die Anwender zurück gegeben werden können, war die rechtliche Anpassung über die AGB's Apples unumgänglich. In den Medien waren Hintergründe jedoch nie von Interesse - Hauptsache, die Schlagzeile klingt reißerisch genug, um Verschwörungstheorien am Fließband produzieren zu können. Jedes IT-Magazin, ob in Print- oder Onlineversion versucht derzeit mindestens im Zweitwagens ein Thema über das iPhone, das iPad oder Google im Neuigkeiten-Sortiment anbieten zu können. Dazu noch etwas über Microsoft und Nokia und die Leser-, Zuschauer- oder Hörerquote stimmt. Podcaster, die allgemein über verschiedenste IT-Themen informieren, berichten von einem Vielfachen sonst üblicher Episodendownloads, sobald es um die mobilen Applegeräte geht. Von irgendwoher muss also ausreichend Inhalt kommen - gibt es Keinen, wird er eben irgendwie produziert - der Auflage wird es nicht schaden.

Den Vogel abgeschossen und erst das war für mich Grund genug, einmal darüber zu schreiben, haben die IT-Redakteure Wolfgang Rudolph und Wolfgang Back in der 232sten Folge Ihres beliebten Audio-Podcasts "ComputerClub2". Die beiden ITler sind noch aus den Achtzigern mit einer seinerzeit in Deutschland revolutionären Fernsehsendung für Computerbegeisterte und somit als seit Jahrzehnte im redaktionellen IT-Geschäft Tätige bekannt. In besagter Podcastfolge gesellten sich nun noch Heinz Schmitz und per Skype Peter Welchering hinzu. Beides ebenfalls bekannte Größenordnungen im redaktionellen Alltag verteilt über mehrere Radiosendungen und Fachzeitschriften, für die sie arbeiten. Keine Hobby-Podcaster also im herkömmlichen Sinn, sondern Berufsredakteure von der Pike auf. Es ist kaum zu glauben, aber die vier ITler sitzen nun mehr oder minder zusammen in ihrem Studio und starren auf das Display des eingefrorenen iPhone 3GS von Wolfgang Back um darauf zu warten, dass sich irgendwann der Akku entleeren wird. Wolfgang Back war zwar durchaus fähig, ein Jailbreak samt einiger Cydia-Anwendungen auf sein iPhone zu installieren. Als er dann von der Sicherheitslücke des PDF-Viewers im Safari-Browser erfuhr (was meiner Meinung nach die bislang größte Schlagzeile über Apple wert wäre) und sich über Cydia eine zusätzliche Schutzsoftware installieren wollte, erfolgte besagter Absturz samt Einfrieren des durch den Jailbreak labil gewordenen Systems. Eigentlich nichts weiter Schlimmes. iPhone-Anwender halten die beiden einzigen Tasten Home und Standby wenige Sekunden gedrückt, das iPhone wird wie durch das Gedrückthalten des Einschalters an einem PC hardwareseitig ausgeschaltet. Danach den Standbyknopf wieder zwei Sekunden drücken und das Betriebssystem startet wieder neu. Den vier IT-Experten fällt hingegen nichts weiter ein, als über die Schwächen des iPhones zu philosophieren und dabei die durch Medien allgemeinen Kritikpunkte ein weiteres Mal aufzuwärmen ohne jedwede Recherche, ob alle Behauptungen wirklich begründet sind. Da wird abermals über das geschlossene System des AppStores geschimpft, wodurch nur von Apple genehmigte Applikationen auf dem iPhone installiert werden können. Das es das iPhone schon deutlich länger, als den AppStore gibt und sogar mit geringem Programmieraufwand relativ einfach eigene Applikationen entwickelt und sofort über den Safari-Browser auf das Gerät installiert werden können, können die vier Redakteure zwar vielleicht nicht wissen, aber sie könnten es recherchieren, wenn sie einen Browser bemühen würden. Offene Katalogisierungsdienste, wie der OpenAppMarket unter www.openappmkt.com wäre per Suchmaschine sicher schnell zu finden gewesen.

Da das iPhone auf dem Redaktionstisch auf einzelne Tastendrücke, die eben Softwareseitig interpretiert werden, nicht mehr reagierte und da es mit Jailbreak versehen war, rechnet sein Besitzer schon damit, sich ein neues Gerät kaufen zu müssen da das Alte vermutlich defekt sein könnte. Letzte Hoffnung war das allmähliche Entladen des Akkus und dann durch Wiederaufladung ein frischer Systemstart. Auch hier kann man leicht verzeihen, dass Wolfgang Back nicht weiss, dass mit fünfsekündigem Drücken zweier Tasten das Problem gar Keines gewesen wäre - aber sollte bei solchem Problem verbunden mit dieser grundlegenden Wissenslücke der Griff zur Suchmaschine nicht die erste Option sein? Solch kleinere Aussagenpatzer, dass Apple kein Java auf seinen mobilen Geräten zulässt, sei an der Stelle mal überhört zugunsten der Verwechslung von Java und Flash, was jedem Redakteur im lockeren Gespräch mal passieren kann. So ging es etwa die halbe Episode um die Verbreitung eher peinlich anmutender Halbwahrheiten - schlecht recherchiert, schlecht reflektiert und schlecht argumentiert. Ein solcher Fauxpas darf einem Hobbypodcaster passieren. Er darf auch einem Blogger und Hobbyredakteur passieren, aber die vier IT-Experten haben hiermit versehentlich eine derzeitige Berichterstattungsweise gekrönt, wie sie immer spürbarer wird. Eine Berichterstattung, bei dem irgendwo etwas aufgeschnappt, nicht weiter darüber nachgedacht und deren Behauptungen nicht einmal im Ansatz verifiziert werden. Schnell drängt sich da die Frage auf, wie viele Tatsachen noch in redaktionell aufbereiteten Artikeln stecken. Es wird Zeit, dass auch redaktionelle Arbeit dynamisch wird, damit sie wie die Firmware der Geräte schnell und leicht fehlerbereinigt werden kann ...
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8.1 TuKSuB: Faltbarer offener Stereo-Minikopfhörer Sennheiser PX 100-II

Für die bevorstehenden Urlaubstage war ich wieder einmal auf der Suche nach "dem" perfekten Kopfhörer für meine mobilen Geräte, ganz gleich ob nun betrieben an meinen Archos-Tablets, meinem iPhone oder iPad. Eigentlich könnte ich die ganze Straße meiner Wohngegend mit guten Kopfhörern versorgen. Ich besitze bereits etliche InEar-Kopfhörer, teils mit wirklich brillantem Klang in unterschiedlichsten Preiskategorien. Dazu mehrere geschlossene Funk-Kopfhörersysteme von Sony und Sennheiser ebenfalls mit sehr guten Klangeigenschaften. Und natürlich geschlossene kabelgebundene Kopfhörer verschiedener Marken. Die Großen aber taugen für die Reise nicht und InEar-Ohrenstöpsel bereiten mir nach einer gewissen Zeit Schmerzen - bei Manchen sofort, bei Anderen erst nach einer Stunde. Meine offenen Leichtkopfhörer waren hingegen entweder im Klang inakzeptabel oder aber defekt. Daher startete ich die Suche nach meinem x-ten offenen Leichtkopfhörer mit einigen Ansprüchen aus meiner bisher teils negativen Erfahrung mit einigen Modellen dieser Bauart heraus. Es sollte vom Klang her kompromisslos sein und sich möglichst eng an den geschlossenen professionelleren Kopfhörern orientieren. Das Verbindungskabel sollte weder zu lang noch zu kurz sein und lediglich an einer Seite des Kopfhörers verbunden, da ich durchaus auch mit solchem Kopfhörer im Bett liege und mich nur ungern dort strangulieren möchte. Es sollte möglichst aus demselben Grund auch stabil sein, damit billiges Plastik nicht schon nach kurzer Zeit bricht, wenn man sich mal auf die Seite dreht. In der Position sollten die Ohrmuscheln auch nicht zu sehr drücken oder mit scharfen Kanten durch Plastikhalterungen in die Ohren schneiden. Einen guten und individuell anpassbaren Tragekomfort setzte ich einfach sowieso voraus und der Preis wäre mir sogar verhältnismäßig egal gewesen nach den zahlreichen bisherigen Pleiten, wobei auch Diese nicht immer preiswert waren. Also alles Eigenschaften, die mir bereits bei früheren Kopfhörern die Freude gemildert haben. Ich bin dann nach mehreren Vergleichen relativ zügig zum Sennheiser PX 100 gekommen, wovon es auch bereits eine neu überarbeitete Variante, den Sennheiser PX 100-II gibt. Das etwas ältere Modell war zwar etwas preiswerter und verfügte über nahezu identische Merkmale, war jedoch mit dem üblichen 3,5mm-Klinkenanschlusskabel an beiden Hörmuscheln verbunden. Daher entschied ich mich für das neuere und etwas teurerer Modell, da mir der Aufpreis den Komfort des einzigen Kabels an einer Seite deutlich wert war. Das ich einen durchaus guten Kopfhörer zu einem überraschend kleinen Preis bekommen würde, hatte ich mir zum Zeitpunkt der Bestellung bereits gedacht. Was mich jedoch beim ersten Anschluss und Probehören an meinem iPhone erwartete, übertraf meine Vorstellungen bei Weitem. Einen solch satten und kristallklaren Klang habe ich von noch keinem offenen Kopfhörersystem auf die Ohren bekommen und das PX 100 muss sich auch nicht hinter meinen weit aus teureren geschlossenen Kopfhörern verstecken. Das Klangergebnis mit dem smarten Sennheiser ist einfach phänomenal und in der Bauart völlig unerwartet. Erfahrungsgemäß dringen bei offenen Kopfhörern, wo die Ohrmuscheln auf den Ohren liegen und diese nicht umschließen, die Geräusche nach außen in die umliegende Umwelt und können durchaus ungewollte Mithörer stören. Hier kann auch der kleine Sennheiser keine Wunder vollbringen und somit ist zumindest lautes Hören von Musik oder Hörbüchern an Orten mit anderen Mitmenschen in nächster Nähe Tabu oder sollte es zumindest sein. Da auch in geringer Lautstärke kaum Klangeinbußen entstehen und die Bässe und Höhen immer noch sehr gut am Innenohr ankommen, trübt das den Genuss auch dann nicht. Das PX 100 von Sennheiser verfügt darüber hinaus über ein eigenes patentiertes Klappsystem, was den Kopfhörer enorm winzig werden lässt, so dass er in eine Jackentasche oder in das Reisegepäck wunderbar hinein passt. Eine schicke kleine Aufbewahrungstasche liegt dem PX 100-II bereits bei. Die Ohrmuscheln lassen sich zuerst seitlich um neunzig Grad nach innen klappen, so dass der Kopfhörer eine flache Flunder wird. Dann werden noch die Bügel nach innen eingeklappt, so dass diese Flunder nur noch die halbe Größe bekommt. Das Ganze entspricht in der Größe dann etwa einem zu flach geratenen Brillenetui. Die Gelenke des Sennheisers rasten hierbei solide ein und wirken dabei recht stabil, so dass man ein gewisses Vertrauen dazu findet, dass auch noch nach etlichen Klapp-Prozeduren der Kopfhörer eine hohe Lebenserwartung hat. Für diesen Kopfhörer würde ich locker auch den doppelten Preis dessen zahlen, was der Handel für diese durchweg positive Qualität verlangt, so dass der Sennheiser PX 100-II nicht nur meine klare Empfehlung, sondern zeitgleich ein Schnäppchen ist. Das ältere Modell mit Y-Kabelanbindung ist für unter dreißig Euro und das neuere Modell PX 100-II mit einseitiger Kabelverbindung für unter vierzig Euro im Handel zu bekommen. Ob der Unterschied von zehn Euro sich lohnt, bleibt jedem Suchenden selbst überlassen. Generell kann ich den Kopfhörer ganz klar empfehlen und verspreche in dieser Bauart ein unerwartetes Klangerlebnis.

Sennheiser PX 100-II
Impedanz 32 Ohm
Schalldruck 114 dB
Frequenzbereich 25-27000 Hz
Klirrfaktor < 0,1 %
Kopfbügelhörer, offener Kopfhörer, Zusammenklappbar
Preis: ca. 37 Euro

Alternative: Sennheiser PX 100 mit Y-Kabelverbindung zum Preis von ca. 28 Euro

Amazon-Link:
PX 100-II: http://www.amazon.de/Sennheiser-PX-100-II-Faltbarer-Stereo-Minikopfhoerer/...

PX 100: http://www.amazon.de/Sennheiser-PX-100-Kopfhoerer/...
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8.2 TuKSuB: Das neue XPhone schickt alle Smartphones in die Wüste

Zum Abschluss möchten wir schon einmal auf erste Einblicke des neuen HighEnd-Smartphones "XPhone" hinweisen, dessen Präsentation Ihr in einem YouTube-Video erleben könnt. Das neue XPhone kommt und schickt alle bis dahin vorgestellten Smartphones in die Wüste ...

http://www.youtube.com/watch?v=udlxr8t1nZM&feature=player_embedded

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9.0 Ein bisschen zu laut - Kolumne von Simon Kuhlmann

Kennt ihr das auch? Ihr setzt euch gemütlich vor den Fernseher, die Sendung fängt an und kurze Zeit später denkt ihr: "Eigentlich ist das ja ein bisschen zu laut", und ihr nehmt die Fernbedienung und macht ein bisschen leiser. Jetzt ist es euch aber ein bisschen zu leise und ihr macht wieder ein bisschen lauter, worauf es wieder so laut wie vorher ist und ihr es als ein bisschen zu laut empfindet. Ihr wünscht euch irgendwas dazwischen, aber es gibt nicht irgendwas dazwischen, weil sich die Lautstärke bei den heutigen Fernsehern, Radios, Stereoanlagen etc. nicht mehr stufenlos verstellen lässt, auch dann nicht, wenn sie einen Dreh- oder Schieberegler haben, der einem das vorgaukelt. Aber selbst wenn man eine für den Moment optimale Lautstärkeeinstellung für sich gefunden hat: Spätestens wenn Werbung kommt, ist es wieder zu laut, denn Werbung wird meist lauter ausgestrahlt als der Film. Apropos Film: Kennt ihr diese Filme, wo die Musik recht laut ist, während die Dialoge leise und genuschelt sind? Wenn man da alles mitkriegen will, ist man gezwungen, den Fernseher so laut zu machen, dass einem die Musik definitiv zu laut ist. Aber auch bei Filmen, wo das mit der Musik gut gelöst ist, gibt es natürlich lautere und leisere Stellen, weswegen man nie eine optimale Lautstärke für den gesamten Film finden kann. Und was für Filme gilt, gilt natürlich auch für andere Sendungen. Bei klassischen Konzerten ist das oft besonders extrem. Den Sender zu wechseln, nachdem man gerade eine einigermaßen optimale Lautstärkeeinstellung für den Moment gefunden hat, ist auch keine gute Idee, denn zum einen weiß man ja nicht, wie laut das ist, was auf dem anderen Sender gerade läuft, und zum anderen haben nicht alle Sender die gleiche Grundlautstärke. Zu allem, was ich bisher beschrieben habe, kommt noch, dass Lautstärkeempfinden subjektiv und sogar bei ein- und derselben Person nicht immer gleich ist. Das weiß jeder, der schon mal aus einer Disko gekommen ist und alles um sich herum leiser wahrgenommen hat als vor dem Diskobesuch. Aber wir müssen unsere Ohren gar nicht extrem belasten, um das Phänomen zu bemerken. Auch wenn wir morgens gerade aufgestanden sind, empfinden wir alles lauter als abends, nachdem wir den ganzen Tag über im wahrsten Sinne viel um die Ohren gehabt haben. Dumm gelaufen ist es übrigens, wenn sich Leute mit komplett unterschiedlichen Lautstärkeempfindungen eine Wohnung teilen müssen. Da kann es deswegen dann durchaus schon mal laut werden.
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9.1 Das kleine Quiz - Die Auflösung

Wir fragten Euch eingangs ...

Zu welcher Zeit bilden Minuten- und Sekundenzeiger einer Uhr einen nahezu rechten Winkel?

Richtige Antwort: c) 10.14 Uhr

Bei genauer Zeitangabe steht der Sekundenzeiger immer auf der 12.

Jeden Tag ein neues Quiz? Dann kommt doch zu uns in das [WASCHWEIB] mit einer leeren E-Mail an ...

waschweib-subscribe@BLINDzeln.net
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9.2 Tschüssikowski?

Solche Phrasen mag ich ja eigentlich überhaupt nicht gern, aber ausnahmsweise kann man sich vielleicht auch mal in dieser Form von unseren Lesern verabschieden. Aufmerksame Leser vermissen vermutlich Ulrichs wertvolle Software-Empfehlungen - ich auch. Aber es war und ist nun einmal Urlaubszeit und da kann auch bei uns mal Liebgewonnenes und Lesenswertes auf der Strecke bleiben. Abwechslungsreich war unser Newsletter hoffentlich trotzdem für Euch. Wir wünschen Euch einen wunderschönen und warmen Spätsommer und freuen uns schon darauf, Euch auch im nächsten Monat wieder einen gut sortierten Newsletter präsentieren zu dürfen. Bis dahin gehabt Euch wohl und empfehlt uns weiter.

Euer Team von BLINDzeln

P.S. Unsere einleitende Begrüßung in diesem Newsletter war übrigens auf Zazaisch (Ost Anatolien).
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